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Bundespolizei Trier stellt hohe Zahl von Sekundärmigration in der Region fest

Bundespolizei : Sekundärmigration: Mehr als 120 unerlaubte Einreisen innerhalb von zwei Wochen

Mehr als 120 unerlaubte Einreisen hat die Bundespolizei Trier in den vergangenen zwei Wochen festgestellt. Schwerpunkte sind die Grenze zu Luxemburg und Flüge aus Griechenland auf dem Hahn.

Wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte, reißt die so genannte Sekundärmigration an der deutsch-luxemburgischen Grenze sowie bei den ankommenden Griechenlandflügen am Flughafen Hahn nicht ab. Sowohl im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen im Grenzbereich zu Luxemburg als auch bei Einreisekontrollen am Flughafen Hahn stellte die Bundespolizei Trier im Zeitraum vom 18. Juni bis zum 2. Juli insgesamt mehr als 120 unerlaubt eingereiste Personen fest.

Dabei habe es sich meist um afghanische und syrische Staatsangehörige, meist Familien mit Kindern, gehandelt. Sie nutzen Flugverbindungen aus Griechenland zum Flughafen Luxemburg oder zum Flughafen Hahn. Vom Flughafen Luxemburg werden die Flüchtlinge von Schleusern nach Deutschland gebracht. Noch während der Personenüberprüfung hätten alle Personen ein Asylbegehren für die Bundesrepublik Deutschland deutlich gemacht, so die Bundespolizei. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seien sie in die Aufnahmeeinrichtungen Trier und Hermeskeil gebracht worden. Gegen die Migranten wurden Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise eingeleitet, gegen die Fahrer wegen Einschleusens von Ausländern.