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Bereits im November Polizei Morbach Verkehrsunfälle mit Wintergefahren registriert.

Sicherheit : Achtung bei Nebel, Eis und Schnee

Bereits im November hat die Polizei Morbach Verkehrsunfälle mit typischen Wintergefahren registriert.

  Sobald die Temperaturen sinken und Nebel dazukommt, kann Reifglätte entstehen, die von Verkehrsteilnehmern oft nicht oder zu spät erkannt wird. Auch festgefahrener Schnee, in dem sich vereiste Spurrillen bilden oder Schneematsch, der wie ein Film auf der Fahrbahn liegt, können die Bodenhaftung beeinträchtigen. Darauf weist die Polizei hin. So werde die Autofahrt häufig zur gefährlichen Rutschpartie.

Ein falsches Lenkmanöver könne zu unkontrollierten Schleuderbewegungen führen, was dann in Unfällen mit häufig hohen Sach- oder gar Personenschäden ende.

Im November ist es im Dienstgebiet der Polizei Morbach bereits zu ersten Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit diesen typischen Wintergefahren gekommen. Autofahrer sollten insbesondere in den Nacht- und Morgenstunden sowie nach Schneefall besonders vorsichtig fahren, rät die Polizei. Da oft durch Nebel oder Schnee die Sichtverhältnisse zusätzlich eingeschränkt seien, liege auf der Geschwindigkeitsreduzierung besonderes Augenmerk.

Unfälle auf Glatteis sind meist auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen, auch wenn diese subjektiv nicht sehr hoch war. Hier spricht die Polizei von der relativen Höchstgeschwindigkeit, die in Anbetracht der speziellen Witterungs- und Straßenverhältnisse überschritten wurde, denn manchmal ist nicht schnell trotzdem zu schnell.

Stichwort Nebel: Die Polizei weist eindringlich darauf hin, sich an die geltenden Regeln zur Nutzung der Nebelschlussleuchte zu halten. Diese darf nur bei einer Sichtweite unter 50 Metern angeschaltet werden.

Zusätzlich gilt dann eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde. Sobald sich die Sicht verbessert, muss die Leuchte ausgeschaltet werden, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Auch der Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Verkehrsteilnehmern sollte deutlich vergrößert werden, um bei Schleuderbewegungen des Vorderen noch reagieren zu können, ohne selbst ins Schlingern zu geraten.

Wesentlich zur eigenen Sicherheit im Straßenverkehr trägt auch die Bereifung des Fahrzeugs bei. Im Winter sollte es sich von selbst verstehen, Winterreifen mit dem Schneeflockensymbol „M&S“ aufzuziehen, die genügend Profiltiefe aufweisen. Gesetzlich vorgeschrieben ist nur die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millinmetern, einen guten Schutz bieten Reifen jedoch erst ab mindestens vier Millimeter Profiltiefe. Das lässt sich einfach mit einer Zwei-Euro-Münze prüfen: Wenn der silberne Rand der Münze vollständig im Profil versinkt, ist genügend Tiefe vorhanden.