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Eine Druckerei aus Bernkastel-Kues stellt Einwegmasken aus Papier her

Coronavirus : Innovation von der Mosel – Druckerei aus Bernkastel-Kues stellt Einwegmasken aus Papier her

Eine Druckerei aus Bernkastel-Kues stellt Einwegmasken aus Papier her.

(red) Die ganze Welt redet von Gesichtsmasken, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Das Problem: Viele der bisherigen Schutzmasken für Mund und Nase sind medizinischen und pflegenden Kräften vorbehalten. Viele Menschen haben deshalb Schutzmasken selbst genäht oder sich teilweise überteuert im Internet eingedeckt. Beide Möglichkeiten sind nur bedingt tauglich für den Massenmarkt.

Eine Lösungsmöglichkeit kommt nun von einer Druckerei aus Bernkastel-Kues, die einen Teil ihrer Produktionsmittel für die Herstellung eines Schutzes zur Verfügung stellt: eine Mund- und Nasenabdeckung, die sich ergonomisch der Gesichtsform anpasst. Für die unterschiedlichen Kopfgrößen gibt es an jeder Seite vier längliche Öffnungen, wobei der passende Schlitz hinter das Ohr gesteckt wird.

Der Spuckschutz dient in erster Linie dafür, dass die eigene Ausatmung und damit Verbreitung von Keimen auf andere minimiert wird – er ist keineswegs als medizinischer Ersatz geeignet.

Der Spuckschutz ist ein Einweg-Produkt und kann nach einmaligen Tragen in der Altpapiertonne entsorgt werden, da es ausschließlich aus leichtem und anschmiegsamem Karton besteht.

Der Preis für den Gesichtsschutz liegt pro Stück  bei weniger als fünf Cent als weißes Standardprodukt. Einige Cent mehr kosten die Masken, wenn sie mit einem Firmenaufdruck versehen werden sollen oder mit bekannten Kinderzeichnungen für Kinder bedruckt sind.

Die Masken können im Internet unter www.meinspuckschutz.de, eine Marke der johnen-druck GmbH aus Bernkastel-Kues, bestellt werden. Hier gibt es auch weitere Infos über Absatzmengen und Designs.