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Meinung zur Landesgartenschaubewerbung Mittelmosel

Meinung zur Landesgartenschaubewerbung : Interkommunal und bürgernah

Die Mittelmosel-Region bewirbt sich als Austragungsort für die Landesgartenschau 2026. Das soll die Region weiter entwickeln. Dabei wird vor allem auf Bürgernähe gesetzt.

Das Grobkonzept, das zwischen Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues in nur wenigen Wochen erstellt wurde, könnte ein Treffer werden.

Bereits jetzt hat das Konzept nämlich zwei Merkmale, die es von seinen Mitbewerbern deutlich unterscheiden könnte: die Interkommunalität und die Bürgernähe. Dass nämlich gleich vier Kommunen sich gemeinsam bewerben, ist alles andere als üblich und beweist, dass man an der Mittelmosel über den Kirchturm hinaus denken kann und das auch tut. Das könnte Pluspunkte bringen. In der heute viel stärker vernetzten Welt fühlen sich die Menschen nicht mehr nur in ihrem Heimatort verwurzelt sondern auch in der Region, in der sie leben und in der sie ihre Freizeit verbringen. Da macht es Sinn, wenn Kommunen über die Grenzen zusammenarbeiten.

Auch der Bürgerdialog ist gerade in der Mainzer Landesregierung nicht nur seit der jüngsten Legisalturperiode ein wichtiges Thema, das gerne unterstützt wird. Und trotz oder auch wegen der Corona-Pandemie sind Online-Konferenzen für viele Menschen kein „digitales Neuland“ mehr.  Bleibt zu hoffen, dass viele mitmachen.

hp.linz@volksfreund.de