Immer weniger Krankmeldungen

Immer weniger Krankmeldungen

Immer weniger Arbeitnehmer in der Region melden sich krank. Im Schnitt zehn Tage fehlten sie wegen Krankheit. Damit liegt der durchschnittliche Krankenstand in den hiesigen Unternehmen unter dem Bundesschnitt.

"Rücken"- das ist immer noch der häufigste Grund, warum sich Arbeitnehmer krankschreiben lassen. Fast ein Viertel der Krankmeldungen in der Region erfolgte wegen, wie es offiziell heißt, Muskel- und Skelett-Erkrankungen. Das geht aus Zahlen der Krankenkassen DAK, Barmer GEK und AOK hervor. Zweithäufigster Grund für einen Krankenschein waren Erkältungen gefolgt von Verletzungen. Noch immer relativ hoch sind die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen. Depressionen zum Beispiel gehören weiterhin zu den häufigsten Krankheitsursachen. Im Schnitt fallen Beschäftigte deswegen 47 Tage aus.

Insgesamt jedoch ist die Zahl der Krankmeldungen und Fehltage in der Region deutlich zurückgegangen. In Trier sogar um fast 15 Prozent. Je nach Krankenkassen fehlten die Beschäftigten zwischen neun und 14 Tagen im vergangenen Jahr. Laut Barmer GEK lag der Bundesschnitt bei 17 Tagen pro Jahr. Auch beim Krankenstand, also dem Anteil der arbeitsunfähig gemeldeten Beschäftigten pro Jahr, schneiden die Unternehmen der Region im Vergleich gut ab. Den niedrigsten Krankenstand meldet die AOK aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm mit 4,9 Prozent, den höchsten mit 5,6 Prozent aus Bernkastel-Wittlich. Die Zahlen der Krankenkassen unterscheiden sich allerdings.

Laut DAK liegt der Krankenstand in der gesamten Region bei 3,8 Prozent. Landesweit beträgt er für DAK-Versicherte 4,1 Prozent, die Barmer GEK meldet 4,7 Prozent. Nirgendwo in Rheinland-Pfalz seien die Menschen gesünder als in der Region, sagte Dietmar Wagner, Chef der DAK in Trier. Warum die hiesigen Beschäftigten weniger häufig krank sind als etwa die Pfälzer, kann Wagner auch nicht erklären. Allerdings sind in den Zahlen nicht die rund 30 000 Grenzgänger erfasst. wie