Für Frauen, die mehr brauchen als eine Quote

Für Frauen, die mehr brauchen als eine Quote

Mehrfach hat die pakistanische Anwältin Aneeqa Maria Antony in Wittlich über die Arbeit ihres Hilfswerks für Christen berichtet. Besonders setzt sie sich für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte möchte sie dabei unterstützen.

Trier/Lahore. Eine Frauenquote in Aufsichtsräten, wie sie der Bundestag am Freitag beschlossen hat (siehe Seite 2), das mag für die Frauen in Deutschland "ein historischer Schritt" (Familienministerin Manuela Schwesig) sein oder zumindest ein nettes Geschenk zum Internationalen Frauentag, der an diesem Sonntag gefeiert wird. Für Frauen und Mädchen in Pakistan ist es bestenfalls ein Luxusproblem.
Amnesty Intericht zum Äußersten kommt: Zwangsverheiratungen und Gewalt gegen Frauen sind weit verbreitet.
Doppelt schwierig gestaltet sich die Lage für Angehörige der christlichen Minderheit in der islamischen Republik. Um Christen in Not zu unterstützen, hat die christliche Rechtsanwältin Aneeqa Maria Antony das Hilfswerk The Voice gegründet. In Wittlich hat sie mehrfach ihre Arbeit vorgestellt. Die dortige Arbeitsgruppe der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) möchte Aneeqa Antony helfen. "Sie verdient unsere Anerkennung und unsere Unterstützung", sagt die Wittlicher IGFM-Vorsitzende Katrin Bornmüller und bittet um Spenden unter Projektnummer 26506.
Eine gute Nachricht gibt es in dieser Woche aber auch : Das 264. Projekt der Aktion "Meine Hilfe zählt" ist finanziert. Damit kann der Kinderschutzbund Trier nun Tablet-Computer für seine Jugendarbeit anschaffen. Für viele Kinder und Jugendliche gehören Smartphone oder Tablet heute selbstverständlich zum Alltag, so dass sie über dieses Medium gut für die pädagogische Arbeit ansprechbar sind. Und mit den Geräten kann man längst nicht nur spielen oder mit Freunden kommunizieren: "Ob Animationsfilm, Comic, Musikproduktion, moderne Schnitzeljagd oder Sozialtrainings, die Liste der für die Pädagogik nützlichen Applikationen wird täglich größer", erklärt dazu Elke Boné-Leis vom Förderverein des Kinderschutzbunds.
Bislang wurde zum Beispiel am Computer ein Comic zum Thema Alkoholsucht in der Familie erstellt. Bilder dazu gibt es im Internet unter der Adresse <b>facebook.com/kinderschutzbund.trier zu sehen. Ein weiteres Medienprojekt ist bereits für die Osterferien geplant.
volksfreund.de/meinehilfeExtra

Per Banküberweisung an "Meine Hilfe zählt", Konto 220012, Sparkasse Trier (BLZ 58550130), IBAN: DE47585501300000220012 oder Konto 191919 bei der Volksbank Trier (BLZ 58560103), IBAN: DE67585601030000191919. Im Verwendungszweck bitte die vier- oder fünfstellige Projektnummer angeben. Spenden ohne Angabe fließen in einen gemeinsamen Topf, der unter allen Initiativen verteilt wird. Falls eine Veröffentlichung des Spendernamens im TV gewünscht wird, bitte ein "X" auf dem Überweisungsformular eintragen. Bis zu 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Ist eine separate Quittung erwünscht, bitte Adresse angeben. Hat ein Projekt vor Buchung der Spende das Ziel erreicht, kommt der Betrag anderen Projekten zugute.

Online: Unter volksfreund.de/meinehilfe Projekt auswählen, Spendenbutton anklicken, abgefragte Daten eingeben. Jede Spende wird zu 100 Prozent weitergeleitet, der TV trägt die kompletten Transferkosten.Extra

Der Kreuzbund Trier bietet Selbsthilfegruppen für Suchtkranke an. Derzeit sind es 19 offene Gruppen, die von ausgebildeten ehrenamtlichen Gruppenleitern geleitet werden. Für seine Arbeit sowie die Betriebskosten für die gemieteten Räume bittet der Verein um Spenden unter der Projektnummer 24101.

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