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Verkehr
Alle müssen Rücksicht üben

Verkehr

Zum Artikel „„Für Radfahrer wird‘s oft eng“ (TV, Wittlicher Ausgabe vom 30. November) schrieb uns ein Leser Folgendes:

Tatsächlich bergen die derzeitigen Fahrradspuren mit unterbrochener Markierung Gefahren. Nicht nur viele Radfahrer, sondern auch etliche Autofahrer beklagen diesen Zustand. Das gilt besonders für die stark befahrene Friedrichstraße in beiden Richtungen. Ein vollständiger Neuausbau von Radwegen ist zu aufwendig und teuer.

Deshalb sollte man die zwei bis drei Meter breiten Bürgersteige in Rad- und Fußgängerweg trennen. Der Radweg ließe sich zum Bordstein hin rot sichtbar machen, begleitet von entsprechenden Gebotsschildern. Auch an einmündenden Straßen sowie Ein- und Ausfahrten dürfte der Farbstreifen nicht unterbrochen werden. Auf der Sehlemetseite verliefe der ein Meter breite Radweg zwischen Straße und Laternenpfosten. Entlang der Grundschule nahe der Ampel müssten Radfahrer absteigen. Der grundstückseitige Gehweg wäre ebenso ein Meter breit. Die Rollkopfseite verfügt über einen drei Meter breiten Bürgersteig, der sich ebenfalls in zwei je ein Meter breite Streifen trennen ließe. Dazu wäre es allerdings notwendig, einige Baumspiegel und Rabatte zu verschmälern, ohne Bäume zu entfernen. Parkraum  könnte zur Fahrbahn hin verschoben werden, wo derzeit noch der Fahrradstreifen verläuft. Mit vergleichsweise geringem, doch angemessenem Aufwand lässt sich so der Verkehr entzerren. Unfallgefahren wird dadurch vorgebeugt. Das wäre ein Gewinn für eine fahrradfreundlichere Stadt. Vorausgesetzt: Alle Verkehrsteilnehmer üben ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.