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Politik: Dümmer geht’s nimmer

Politik : Dümmer geht’s nimmer

Zum Artikel „CDU zieht mit Baldauf in Wahl“ und zum Kommentar „So kann Baldauf Dreyer schlagen“ (TV vom 18. November) schreibt Egon Sommer:

Als SPD-Mitglied sollte man derzeit nicht mit Steinen werfen, wenn man im Berliner SPD-Glashaus sitzt. Dennoch verbietet es sich nicht, der politischen Konkurrenz im Land aufs Maul zu schauen. Ein Satz in dem von TV-Redakteur Florian Schlecht auf der Titelseite des TV kreierten Beitrag „CDU zieht mit Baldauf in Wahl“ lautet: „Rheinland-Pfalz ist unter Malu Dreyer ein Land geworden, in dem Kinder nicht mehr lesen, schreiben und rechnen können.“ Das soll, folgt man dem Bericht des Redakteurs, von Gerd Schreiner, dem frisch gewählten Generalsekretär der rheinland-pfälzischen CDU, so gesagt worden sein.

Dümmer geht’s nimmer! Das müsste eigentlich allen einigermaßen auf der Höhe der Zeit lebenden christdemokratisch orientierten Rheinland-Pfälzern die Lust an der Politik rauben. Es spricht für Florian Schlecht, wenn er in seinem Kommentar auf Seite drei des TV von der Angreifbarkeit der SPD-Bildungspolitik schreibt, die sich sachliche Kritik gefallen lassen muss.

Wenn Christian Baldauf mit solchen Stimmen zum unangefochtenen Kandidaten der CDU gekürt wird, wie es der Trierer Politikwissenschaftler Uwe Jun ausdrückt, dann fällt das Niveau seiner Partei wiederum ins schwarze Loch, wie es seiner Schon-fast-CDU-Ministerpräsidentin Klöckner bei der Landtagswahl 2016 widerfahren ist.

Mir soll es recht sein!

Egon Sommer, Tawern