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Handball: Hart, aber fair

Handball : Hart, aber fair

Zur Berichterstattung über die Handball-Weltmeisterschaft schreibt Josef Bach:

Wir alle haben die Entwicklung des Profi-Fußballsportes erlebt. Dabei  im Jahr 2018 für Deutschland ein Beispiel für eine überaus negative Entwicklung. Der Profi-Fußballsport ist derart mit Geld überladen, dass  man als normaler Bürger dort nicht mehr hingehen kann, auch weil man kaum in der Lage ist, die Eintrittspreise und die Nebenkosten (enorm hoch) zu stemmen. Die Akteure sind teilweise Schauspieler, Mimosen und derart abgehoben, es kotzt einen an. Hier wird mit allen üblen Tricks gespielt, und letztendlich geht es nur ums Geld! Die Vereine verlangen vom Staat noch Schutz und Begleitung, dies soll der Steuerzahler berappen. Vielen Spielern und Verantwortlichen quillt das Geld aus den Taschen. Fairness, Anstand und Ehrlichkeit sind Fremdwörter, dazu kommen noch Wehleidigkeit und Tricks der üblen Art auf dem Spielfeld.

Jetzt haben wir Gott sei Dank ein Gegenbeispiel: unsere Handballer. Dort wird hart, aber fair gekämpft, dies honorieren die Zuschauer auch entsprechend. Der Handballsport verlangt den Spielern enorm viel ab. Sie halten aber nichts von Wehleidigkeit, Schauspielerei und können sich nach dem Spiel noch in die Augen schauen.

Das verdient Anerkennung, das nenne ich Sport!

Ich zolle den Handballern Respekt und Achtung, wogegen der Profifußball inzwischen für Kinder und Jugendliche sicherlich nicht empfehlenswert ist.

Kehrt zu Anstand und Fairness zurück, die Zuschauer werden es euch danken!

Josef Bach, Birresborn