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Leserbrief zum Hochmoselübergang

Hochmoselbrücke : Freie Fahrt für freie Bürger

Zu Leserbriefen zum Hochmoselübergang schrieb uns Jörg Stein:

Drei Leserbriefe thematisieren die Tücken der Straßenplanung im Zusammenhang mit der  traumhaft schönen Brücke  über die Mosel, die der Einweihung harrt. Drei Ampeln werden  bemängelt und das Fehlen von Toiletten. Das ist Real-Satire. Vergessen wir nicht:  Auf demokratischem Wege auf den Weg gebracht, hat alles seine Ordnung, und ist von einer Mehrheit der Bevölkerung erwünscht und ersehnt. Alle Befürworter nehmen den Landschaftsverbrauch, weitere großflächige Rodungen auf der Hunsrückseite in Kauf, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich denke, dass diese Klientel  auch keine Probleme mit dem Klimawandel hat, mit verörrenden Wäldern, mit dem Steigen  der Temperaturen, mit dem Rückgang der Biodiversität. Im Hitzestau sind Klimaanlagen großartig.

Nur, schnell soll es gehen mit dem Ausbau. Die Nadelöhre sollte niemand dem Landesbetrieb Mobilität anlasten, das hat er nicht verdient. Er führt aus, was kluge Menschen in

ihrer Mehrheit unterstützen. Freie Fahrt für freie Bürger. Gott sei Dank haben wir keine Öko-Diktatur, die  sich um Erderwärmung und Artenvielfalt und Geschwindigkeitsbegrenzungen sorgt. Die entstehenden, nicht mehr zu korrigierenden Schäden und Einbußen werden  auf alle Schultern gerecht verteilt. Schöne, neue, erwärmte Welt. Ich bin dabei.