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Zum Kahlschlag am Stadtrand schreibt Jörg Mühlenhoff aus Wittlich: 

Natur : Das dauert Jahre

Natur

Zum Artikel „Kahlschlag am Stadtrand empört Naturfreunde“ (TV vom 22. Januar) schrieb uns Jörg Mühlenhoff aus Wittlich: 

Zum Thema Kahlschlag ist es in anderen Gebieten des Landes nicht besser bestellt. Darum nur einige grundsätzliche Anmerkungen: Die Beseitigung jedes gesunden Baums beziehungsweise einer anderen Hecke, verstärkt die Klima-Erwärmung infinitesimal, das heißt geringfügig!

Nachhaltig wäre es, wenn jeder neu gepflanzte Baum beziehungsweise jede neu gepflanzte Hecke die gleichen Emissionswerte erbringt wie der zuvor gefällte Baum. Das dürfte unter Umständen 50 oder mehr Jahre dauern. Von Verlusten durch nicht anwachsen, Brand, Sturm, Blitzeinschlag oder andere Ereignisse mal ganz abgesehen.

Es sollte jeweils begründet sein, warum ein Baum oder eine Hecke entfernt wird – und die Auswirkungen bezüglich Insektenschutz, Vogelschutz, Schutz von Wildtieren festgehalten werden.

Die Beseitigung von Bäumen/Hecken können aus wirtschaftlichen Gründen, die zahlenmäßig belegbar sind, erfolgen oder aus der Verkehrssicherungspflicht, als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder aus anderen Gründen, die jeweils registriert werden sollten.