Stubbi to go

Es ist ja leider so, dass aus unseren schönen Eifeldörfern immer mehr weggeht – Tante Emma, die kleine Kneipe in unserer Straße und jetzt bauen sie auch noch die Bänke, ähm, Banken ab... Und alles ist das Internet schuld.

Also ich hab' keins. Ich halte mich da raus. Aber wir sind eben offenbar in der Unterzahl. Das Einzige, was seit Jahren und Jahrzehnten in der Eifel unermüdlich läuft, ist Pils vom Fass. Am Sonntag ist ja das große Brauerei-Fest. Da muss ich unbedingt hin. Ich hab' da geschäftlich was mit den Bier-Bossen zu besprechen: Bevor die Schließungswelle unser Bitburg erfasst, müssen wir handeln. Jetzt gilt es, etwas zu schaffen, was bleibt, wenn alles andere zumacht: Bit-Stopp! Eine Art Boxen-Stopp für im Leerlauf rasende Eifeler. Damit auch die Jugend drauf anspringt, statt sich im Internetz zu tummeln, gäbe es Stubbi to go, Kaffee to wait, Zeitung to read, Süßes to eat, sonntags ein paar Brötchen to bring home und ein gutes Gespräch statt stay alone dumm rumm. Wer braucht dann noch Netz to click. Bei mir gibt's den Hafenblick ganz schick, gratis dazu. So wird aus der Sache ein Schuh. Darauf ein Stubbi to stay, every Day! Oder wie Kyllfuzius sagt: Abends Bit, morgens fit.
Prost, Pitter