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Tipps von der TV-Gartenexpertin

Garten : Weihnachtssterne sind kälteempfindlich

Jetzt ist es wissenschaftlich bewiesen: Stoßlüften transportiert gefährliche Aerosole zu fast 100 Prozent aus dem Zimmer und senkt das Risiko einer Corona-Infektion. Wer wollte seine Innenräume in Gesellschaft da nicht alle 20 Minuten lüften?

! Ausgenommen man lebt in der besinnlichen Zeit mit einem Weihnachtsstern im Haushalt. Für das stimmungsvolle Adventszeit-Gewächs bedeutet Stoßlüften den sicheren Tod. Weihnachtssterne vertragen weder Zugluft noch Kälte. Wenn man sich fragt, warum die wärmeliebende Zimmerpflanze die Blätter abwirft, hat sie zu niedrige Temperaturen abbekommen. Und auch sonst muss man die AHA-Regeln ganz genau betrachten. Abstand sollte man aus besagten Gründen vom Kauf einer Pflanze nehmen, die im zugigen Bereich eines Supermarkts steht. Respektvolle Distanz bringt man vor allem Kindern bei. Die ganze Pflanze ist schwach giftig. Vor allem der Milchsaft kann bei empfindlichen Personen al­lergische Hautreaktionen hervorrufen. Er tritt an Bruchstellen aus. Ansonsten beschränken sich die Hygieneregeln auf einen hellen und warmen Standort im Haus. Gewässert wird mäßig. Schlaffe, gelbe Blätter weisen auf ein Zuviel an Wasser und stauende Nässe hin. Nicht getan ist es beim Weihnachtsstern für den Gang vom Einkaufsort bis zur Wohnstätte mit einem Stück Gewebe im Gesicht. Für den sicheren Transport muss die Pflanze rundum eingepackt sein. Im Online-Portal von Mein schöner Garten las ich den guten Tipp, den Weihnachtsstern bei eisigen Temperaturen in einer leeren Kühlbox zu transportieren. Sie isoliert ja auch nach außen.

Zu Hause angekommen, zaubern Weihnachtssterne mit ihren farbigen Hochblättern Heimeligkeit in die gute Stube. Sind die eigentlichen Blüten, jene knopfartigen Punkte in der Mitte beim Kauf noch knospig, hält der Weihnachtsstern besonders lange.

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