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Ausgleich für das Baugebiet: Neuer Grünstreifen in Orenhofen "Auf Baul"

Dorfentwicklung : 74 Bäume für das neue Baugebiet in Orenhofen

Die Gemeinde hat als Kompensation für die neuen Häuser „Auf Baul“ etwas für den Naturschutz getan.

Wer Landschaft versiegelt, muss einen Ausgleich schaffen. So will es das Gesetz. Als Kompensation für die vielen neuen Häuser „Auf Baul“ haben die Orenhofener daher rund um das Neubaugebiet Bäume pflanzen lassen. Um genau zu sein: 74 Stück.

Silberlinden, Platanen, Kastanien, Walnuss, Ebereschen, Feldahorn und Spitzahorn schlagen jetzt ihre Wurzeln am Ortsausgang in Richtung Hosten. Aber auch Obstbäume wie Kirsche, Birne, Mirabelle, Apfel und Reineclaude wurden gesetzt und Misteln von alten Riesen entfernt.

Ende Januar hatten die Arbeiten der Wittlicher Firma Garten- und Landschaftsbau Häb für rund 29 000 Euro begonnen.

Und inzwischen ist die sogenannte „Ausgleichsmaßnahme“ abgeschlossen und von Ortsbürgermeister Wolfgang Horn abgenommen worden.

„Das sieht schön aus, ist eine gute Sache“, sagt der Dorfchef.

Was jetzt noch fehlt „Auf Baul“, ist ein kleiner Spielplatz in der Mitte des Grünstreifens. Dafür hatte sich der Gemeinderat Orenhofen in einer vergangenen Sitzung schon ausgesprochen, nachdem Eltern der Gemeinde dies vorgeschlagen hatten.

Mit der Entwicklung des Baugebietes, sagt Horn, könne man daher zufrieden sein. Die Grundstücke seien inzwischen alle reserviert. Mit der Ausweisung und Erschließung von weiterem Bauland will die Gemeinde allerdings noch warten.

Denn vorher gilt es schließlich noch, die zwei Millionen Euro schwere Sanierung der Grundschule auf den Weg zu bringen.