Verkehr : Kirf will eine E-Tankstelle

Der Ortsgemeinderat sieht am Kreuzungspunkt von B 407 und L 133 einen strategisch günstigen Standort für eine Zapfsäule für elektrischen Strom.

Derzeit stehen in der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell vier Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Auf dem City-Parkplatz und dem Parkplatz am Saarburger Bahnhof, in Ayl am Bürgerhaus und in der Schillinger Hochwaldstraße 1 können jeweils zwei Autos ihre Akkus gleichzeitig aufladen.

Jetzt will Kirf dazukommen. „Wir haben hier viel Verkehr nach Luxemburg, und es kreuzen sich die Bundesstraße 407 und die Landesstraße 133“, argumentiert Ortsbürgermeister Reinhold Anton.

Marco Felten von Innogy rät dazu, neue Förderrichtlinien des Bundes abzuwarten. Erforderlich ist erst einmal ein Aufstellungsbeschluss der Ortsgemeinde, in dem auch ein Standort festgelegt wird.

„Dieser muss öffentlich zugänglich sein und genug Fläche für die Ladestation und zwei Parkplätze bieten“, informiert die Sprecherin der Verbandsgemeinde, Nathalie Hartl. Weiter sollte der Standort möglichst für viele Autofahrer verkehrsgünstig liegen, was ja in Kirf der Fall wäre.

Alle Verträge für Ladesäulen wurden bislang mit innogy geschlossen. Die Gemeinden zahlen eine Miete, erhalten aber auch eine Konzessionsabgabe für den aus der Säule bezogenen Strom.

„Wir warten jetzt mal ab, wie die Förderung vom Bund künftig aussieht. Wir wollen auf jeden Fall den Plan zur Aufstellung einer Ladesäule weiterverfolgen“, sagt der Kirfer Ortschef Anton.