Kolumne: (K)ein Thalfanger Trumptower

Kolumne : (K)ein Thalfanger Trumptower

Ich will ja nichts sagen,

aber der US-Präsident hat Ideen! Will einfach mal schnell Grönland kaufen. Und ist beleidigt, weil die Dänen das nicht wollen. Es gibt ja Leute, die Donald Trump mit dem Saarland eine Alternative zu Grönland anbieten wollen. Es sei da nicht so kalt, und Lyoner mit Maggi sei eine saarländische Variante des amerikanischen Hamburgers mit Ketchup. Also dass man damit einen Amerikaner nicht locken kann, dessen Vorfahren aus der Pfalz kommen, das hätte ich euch gleich sagen können.

Jetzt meinen die ersten, Thalfang wäre was für die Amis. Zum einen würde Donald Trump auf den Gigantismus der Märker abfahren. Schließlich ist der Erbeskopf die höchste Erhebung von Rheinland-Pfalz. Dann ist dort die beste Luft Deutschlands, so dass Trumps Melania mal richtig tief durchatmen könnte. Und gute Friseure gibt es in Thalfang auch, die dem Trump seine Frisur täglich perfekt richten können. Und wenn der US-Präsident ein paar Milliarden für Grönland hinlegen kann, dann schrecken ihn die paar Millionen Schulden der Thalfanger Kommunen doch sicher auch nicht.

Aber andererseits gibt es dort kein überdimensioniertes Säulengebäude, das man dem US-Präsidenten als Thalfanger Weißes Haus anbieten kann. Einen Golfplatz für seine Wochenenden findet er auch nicht. Und wollen wir wirklich, dass der Immobilienmogul so eine Art Trump-Tower in the City of Thalfang errichtet, mit Ausbau der Hunsrückhöhenstraße zum Highway mit fünf Fahrspuren in jede Richtung?

Also unter uns: Die Thalfanger können ja stur sein, wie man bei der Kommunalreform merkt. Da hört sich das manchmal auch so an wie Thalfang first. Aber sie gehören einfach zum Hunsrück, und davon verscherbelt man nicht so einfach ein Stück. Man könnte dem Trump ja stattdessen einen anderen Deal anbieten. Wie wäre es zum Beispiel mit Monzelfeld,

fragt sich eure Liss

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