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Trier: Nur wenige Schäden und Feuerwehreinsätze nach Sturmtiefs

Unwetter : Sturmtiefs: Stadt Trier kommt glimpflich davon

Ylenia und Zeynep hatten in Trier nur wenige Feuerwehreinsätze zur Folge. Es blieb bei umgestürzten Bäumen und losen Dachziegeln.

(red) Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor schweren Sturmböen ab Mittwochabend bis zum Donnerstagvormittag und ab Freitagnachmittag auch vor orkanartigen Böen und teils Orkanböen gewarnt. In großen Teilen Deutschlands hatten die Stürme für schwere Schäden gesorgt, in anderen Ländern sind auch Menschen ums Leben gekommen oder verletzt worden.

Laut einer Mitteilung hatte sich die Stadtverwaltung Trier entsprechend vorbereitet. Bei der Feuerwehr war der so genannte Führungsstab in Bereitschaft, um nötigenfalls rund um die Uhr sofort die Arbeit aufnehmen zu können, das Amt StadtRaum Trier (SRT) hatte zudem Teams zusammengestellt, um umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste beseitigen können. Weder Stab noch Notfallteams kamen aber zum Einsatz. „Wo wir ausrücken mussten, konnten wir das problemlos mit den Einheiten und Strukturen erledigen, die wir sowieso rund um die Uhr vorhalten“, sagte Feuerwehrchef Andreas Kirchartz.

Die Berufsfeuerwehr musste nach dem Durchzug des ersten Sturmtiefs Ylenia nur einmal nach Feyen ausrücken, um eine Reklametafel zu sichern, die sich durch den Wind gelöst hatte. Das zweite, stärkere Sturmtief Zeynep sorgte dann am Freitag in Trier für höhere Windgeschwindigkeiten und dadurch bedingt zu einigen Feuerwehreinsätzen bis in den Samstag hinein.

In Trier-Nord stürzte am Freitag am späten Nachmittag ein Baum auf Fahrzeuge und ein Gebäude, in Ehrang musste auf der Bausch am frühen Freitagabend ein Baum entfernt werden, der auf die Straße zu stürzen drohte. Wie der Stadtverwaltung weiter erklärt, musste die Feuerwehr am späten Abend dann zur Treviris in der Trierer Innenstadt wegen eines Baumes ausrücken, der entfernt werden musste, der auf die Straße zu fallen drohte. Am Samstagmorgen rückte die diensthabende Wachabteilung der Feuerwehr dann aus, weil im Gillenbachtal in Pallien ein Baum in eine Stromleitung gekippt war. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte ein Mitarbeiter der Stadtwerke (SWT) den Baum aber bereits beseitigt. Am Samstagmittag rückte die Feuerwehr dann noch zu einem Einsatz nach Trier-Süd aus, wo eine Schieferplatte lose über einem Gehweg hing.

Die Stadt Trier rät weiterhin zur Vorsicht, vor allem in Wäldern, Alleen und Grünanlagen. Unter anderem angeknackste Bäume und Äste können auch nach dem Sturm noch gefährlich sein.