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Gastronomie
Lecker, leicht und ganz legal - Neues aus Triers Gastro-Szene

Björn Kurda ist neuer Pächter der Gastro-Räume in den Arkaden am Trierer Konstantinplatz. Der 44-Jährige will sein bereits auf dem Petrisberg erfolgreiches Vianotta-Konzept auch in der Altstadt etablieren.
Björn Kurda ist neuer Pächter der Gastro-Räume in den Arkaden am Trierer Konstantinplatz. Der 44-Jährige will sein bereits auf dem Petrisberg erfolgreiches Vianotta-Konzept auch in der Altstadt etablieren. FOTO: Roland Morgen/TV / Roland Morgen
Trier. An der Konstantin-Basilika eröffnet bald wieder ein Restaurant – diesmal ohne Drogen. Von Roland Morgen
Roland Morgen

Erste „Amtshandlung“, nachdem der Mietvertrag unterschrieben war: „Ich habe gleich alles entfernt, wo Te Basilika draufsteht“,  sagt Björn Kurda. Verständlich. Denn das  Te Basilika war reichlich in den Negativschlagzeilen – als „Drogenpizzeria“, in der es neben Pizza und Pasta auch Marihuana gab.

Damit, aber auch mit klassischer Pizzeria hat Kurda „nix am Hut“. Der 44-Jährige will in den Arkaden am Konstantin-Platz sein eigenes Restaurant-Ding machen. Wer auf dem Petrisberg wohnt oder arbeitet, hat gewiss schon eine Vorstellung von dem, was da nun kommt. Am dortigen Wasserband betreibt Kurda seit dreieinhalb Jahren sein Bistro- und Catering-Unternehmen Vianotta, das „so prima läuft, dass ich schon länger damit geliebäugelt habe, das Konzept in die Talstadt zu exportieren“.

Als die Günther-und-Käthi-Reh-Stiftung, der die Arkadenimmobilie seit 2007 gehört, ihm die Gastro-Räume anbot, hab er nicht lange überlegen müssen: „Eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance“, findet der gebürtige Lübecker, der seit 2001 im Trierer Land lebt und arbeitet. Im künftigen Vianotta an der Konstantin-Basilika wird derzeit kräftig umgebaut. Kurda: „Ich hoffe, wir können Ende Juni an den Start gehen.“ Erst mit dem „lecker, locker, leicht“-Konzept vom Petrisberg (Eintöpfe, Salate, Pizza, Pasta und Currys). Später sollen dann auch noch Kaffee und Kuchen dazukommen.

Kurda will sich „breit aufstellen“, weil er gleich mehrere Zielgruppen im Sinn hat: Mittagstisch-Kunden, Touristen, „aber auch die Trierer, die gerne mal abends vor der wunderschönen Weltkulturerbe-Kulisse speisen oder ein frisches Pils trinken wollen“. Auf der Terrasse soll es 120 Plätze geben, drinnen am Anfang erst einmal 30 im Erdgeschoss. Das Obergeschoss will der neue Pächter in Betrieb nehmen, wenn die Freiluftsaison zu Ende ist.

Und was hat es mit dem Namen Vianotta auf sich, der in keinem Wörterbuch zu finden ist? „Klingt italienisch, ist aber aus Namensbestandteilen unserer Kinder Vincent, Anna und Carlotta zusammengepuzzelt.“