Tag der Jugendfeuerwehren in Kelberg: Ran an die Schläuche

Tag der Jugendfeuerwehren in Kelberg: Ran an die Schläuche

230 Teilnehmer haben beim Tag der Jugendfeuerwehren mitgemacht. Ob sie den Wehren auch im Erwachsenenalter erhalten bleiben?

Kelberg Jedes Jahr heißt es für die aktuell 42 Jugendfeuerwehren (JFW) im Landkreis Vulkaneifel: Antreten zum Tag der der Jugendfeuerwehren und dabei beweisen, was man so gelernt hat. Da die Jugendfeuerwehr Kelberg in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert, war dies Anlass die Veranstaltung hier abzuhalten.
Los geht es mit einem "Spiel ohne Grenzen". Aufgabe für die Jugendlichen ist es, verschiedene Disziplinen vom Leitergolf oder Football-Zielwurf bis zu praktischen Übungen wie Liegentransport oder Schlauchfüllen zu absolvieren. 23 Wehren machten diesmal mit, insgesamt 230 Jugendliche waren mit Feuereifer bei Superwetter dabei, zum Beispiel Franka Michels von der JFW Demerath. "Ich bin zum zweiten Mal dabei und es macht einen Riesenspaß", sagt die 12-jährige. Für Anton Bernardy von der JFW Üxheim ist es eine Premiere, denn er ist erst vor sieben Monaten in die JFW eingetreten. "Dass man hier miteinander spielen kann - das gefällt mir", sagt der Zehnjährige.
Harald Schmitz, Kreisjugendfeuerwehrwart, freut sich über soviel Begeisterung. "Bei den Spielen ist einerseits Wissen und Technik gefragt, andererseits aber auch Teamfähigkeit: Übrigens probieren wir alle Spiele auch selbst aus", sagt Schmitz.
Rund die Hälfte der Jugendlichen wechselt am Ende in die aktive Feuerwehr. "Wir haben seit 17 Jahren eine JFW, wenn die nicht gewesen wäre, hätten wir heute keine aktive Wehr mehr. Denn von unseren 25 aktiven Mitgliedern sind 14 aus der Jugendfeuerwehr gekommen", berichtet Christoph Felling von der Feuerwehr Retterath.

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