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Umwelt: Umweltaktion in der VG Kelberg: Das Licht ausschalten, damit anderen eins aufgeht

Umwelt : Umweltaktion in der VG Kelberg: Das Licht ausschalten, damit anderen eins aufgeht

Zuerst beteiligte sich der Ferienpark in Gunderath als Einziger in der Region an der weltweiten Klima- und Umweltschutzaktion „Earth Hour“. Im Jahr darauf wurde die Ortsgemeinde Gunderath mit ins Boot geholt. Und appelliert nun an die anderen Dörfer der Verbandsgemeinde (VG) Kelberg, am Abend des 28. März das Licht für eine Stunde auszulassen.

Die Idee einer „Stunde für die Erde“ hat sich seit Beginn vor 13 Jahren über den ganzen Globus verbreitet (siehe Info). Im Jahr 2018 beteiligte sich auf Initiative des Operation Managers Daniel Pape der Center Parcs Park Eifel in Gunderath erstmals daran. 60 Minuten lang lag der Ferienpark bis auf Kerzenlicht und Notbeleuchtung im Dunkeln – „um ein Zeichen zu setzen und einen Beitrag zu leisten zugunsten der Natur und des Klimas“, wie Daniel Pape seinerzeit im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt hatte.

Im vorigen Jahr nahmen der Park und die Ortsgemeinde Gunderath in einem gemeinsamen Projekt an der „Earth Hour“ teil.

  „Die Beteiligung unserer Gäste, die wir beim Einchecken informiert hatten, war sehr gut, der Laternenumzug durch den dunklen Park ansehnlich“, erinnert sich Daniel Pape. „Es lief alles reibungslos, und viele Gunderather standen draußen, um sich ein Bild von dem dunklen Dorf zu machen“, erzählt Ortsbürgermeister Nick Radermacher.

Aber es sollen sich noch mehr  Gemeinden und Unternehmen im Kelberger Land beteiligen, meinen die Parkleitung und der Ortsbürgermeister unisono. „Denn es ist nötiger denn je“, betont beim Pressetermin anlässlich der Erweiterung der Kampagne Robert Van der Kas als General Manager des Ferienparks.

   Fünf Ortsbürgermeister sind erschienen und kündigen die Teilnahme ihrer Dörfer bereits an: Peter Burggraf (Gelenberg), Andreas Daniels (Uersfeld), Franz-Josef Jax (Kötterichen), Jürgen Jax (Kolverath) und Nick Radermacher (Gunderath).  Bürgermeister Johannes Saxler (VG Kelberg) verspricht, „kräftig die Werbetrommel zu rühren“, damit sich weitere der insgesamt 33 Ortsgemeinden sowie Unternehmen anschließen. „Eine einfach umzusetzende Idee“, findet Saxler.

Und stellt die Teilnahme an der „Earth Hour“ in den Zusammenhang mit anderen Klimaschutzmaßnahmen. So hätten bereits die Hälfte der Ortsgemeinden und die meisten öffentlichen Gebäude auf Beleuchtung mit LED umgestellt. „Das rechnet sich und ist umweltfreundlich“, erklärt der Bürgermeister.

  Einig sind sich alle Anwesenden, dass die Bewohner der teilnehmenden Gemeinden im Vorfeld über die Aktion am Samstag, 28. März, 20.30 bis 21.30 Uhr, informiert werden sollen. Zum einen, damit niemand glaubt, dass der Strom ausgefallen ist. Und zum anderen, damit sich jeder auch selbst mit seinem Privathaushalt beteiligen kann und das Licht für eine Stunde ausschaltet.