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Basketball
Wieder auswärts, wieder erfolgreich – Gladiators feiern Sieg in Nürnberg

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Nürnberg . Auswärts läuft’s einfach: Die Römerstrom Gladiators Trier haben ihr Spiel bei den Nürnberg Falcons am Sonntagabend deutlich gewonnen. Schon am Mittwoch geht’s weiter. Von Marek Fritzen
Marek Fritzen

Moment mal, da war doch was: Deutliche Halbzeitführung, alles schon zur Pause klar? Als die Römerstrom Gladiators Trier am Sonntagabend bei den Nürnberg Falcons mit 44:26 in die Halbzeit gehen, erinnert das stark an die vergangene Woche. Als die Gladiatoren im Heimspiel gegen Tübingen eine 20-Punkte-Pausenführung noch vergeigten. Doch Entwarnung: Am Sonntag geht alles gut, das Team von der Mosel lässt sich den Vorsprung nicht mehr nehmen, gewinnt am Ende absolut verdient mit 81:61 und feiert im fünften Auswärtsspiel den fünften Erfolg.

In die Partie: Die letzte Szene der ersten zehn Minuten steht symbolhaft für das Trierer Spiel: Die Gladiators im Angriff, der Ball läuft sehr gut. Pass, Pass, noch einer. Die Uhr tickt: Vier, drei, zwei – dann landet die Kugel in der Ecke bei Lucien Schmikale.  Der drückt ab für drei – und trifft:  23:16. Das Team von Trainer Christian Held – bei dem Johannes Joos nach ausgeheilten Außenbandrissen wieder dabei ist, Stefan Ilzhöfer dagegen fehlt (Außenbandriss) – spielt schicken Teambasketball, ist das deutlich bessere Team. Alles basiert auf einer wachen Verteidigung. Immer wieder verzeichnet Trier Ballgewinne. Und dann geht’s richtig schnell. Der Ball wird über wenige Pässe nach vorne getragen, dann der Abschluss. Geht schnell, sieht gut aus, ist erfolgreich. Bis zur Pause setzen sich die Gäste immer weiter ab (44:26). Der Ball läuft weiter gut, und hinten verteidigen sie es stark. Hervorzuheben dabei: Kilian Dietz. Der Mann aus Bernkastel-Kues nimmt Nürnbergs erfahrenen Center Robert Oehle über weite Strecken aus dem Spiel. Ist Dietz mal geschlagen, hilft ein Mitspieler. So wie Mitte des dritten Viertels, als Kevin Smit sich dem enteilten Oehle in den Weg stellt und das Offensivfoul für den Nürnberger provoziert. Offensiv wie defensiv bleibt es über die gesamten 40 Minuten eine gute Teamleistung des Held-Teams gegen deutlich überforderte Nürnberger.

Nach einem Dreier von Kelvin Lewis führen die Gladiatoren Mitte des dritten Viertels erstmals mit 20 Zählern (50:30). Trier lässt den Franken keine Chance, spielt die Partie bis zum Ende cool herunter.

Bereits am Mittwoch steht die nächste Partie an: Dann spielt Trier in Hamburg (19.30 Uhr).

Punkte TR: Lewis 11, Smit 2, Bucknor 11. Hennen 4, Schmikale 4, Dietz 8, Schmitz 11, Grün 11, Buntic 0, Gloger 12, Joos 7