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Basketball
Nach Gladiators-Heimsieg: Heidelberg legt Protest ein – Liga äußert sich

Simon Schmitz in Playoff-Duell Nummer vier. Foto: Willy Speicher
Simon Schmitz in Playoff-Duell Nummer vier. Foto: Willy Speicher FOTO: Willy Speicher
Trier. Was war das für ein Spiel am Montagabend in der Arena Trier? In einem Herzschlagfinale besiegten die Römerstrom Gladiators Trier die MLP Academics Heidelberg mit 89:88 (44:48) und erzwangen Spiel fünf. Nach dem Spiel legten die Kurpfälzer allerdings Protest ein. Am Dienstagvormittag gibt’s dazu Neuigkeiten. Von Marek Fritzen
Marek Fritzen

Kann ein Montagabend spannender sein? Der 89:88-Heimsieg der Gladiators Trier im vierten Playoff-Viertelfinal-Spiel am Montagabend vor 2957 Zuschauern in der Arena Trier war nichts für schwache Nerven. Erst in den Schlusssekunden machte der starke Trierer Kapitän Simon Schmitz mit zwei Freiwürfen den Erfolg für sein Team perfekt. Nun kommt es morgen (19.30 Uhr/www.airtango.live) zum alles entscheidenden Spiel fünf in Heidelberg.

Nach dem Spiel am Montagabend sorgte Heidelbergs Trainer Branislav Ignjatovic für Aufsehen. Er erklärte: „Wir haben in der Halbzeit Protest eingelegt.“ Der Grund: „Meiner Meinung nach hatte Jermaine Bucknor zur Pause schon drei Fouls, nicht zwei. Vielleicht liegt der Fehler auch bei mir, aber das muss jetzt mal geprüft werden. Fakt ist: Wir haben offiziellen Protest eingelegt.“

Was heißt das nun für den weiteren Verlauf der Viertelfinal-Serie? Der TV hat am Dienstagvormittag bei der ProA in Köln nachgehört. Dort heißt es: „Stand jetzt wird Heidelberg den Protest nicht weiterverfolgen.“

Gute Nachrichten gibt’s zudem von Simon Schmitz. Nachdem der Kapitän am Montagabend nach einem Zusammenprall kurzzeitig das Feld verlassen musste und am Nacken behandelt wurde, betont er am Dienstag: „Dem Nacken geht’s gut, mein Einsatz in Spiel fünf geht klar.“