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Handball: Heimdebakel für die Trierer Miezen

Handball: Heimdebakel für die Trierer Miezen

Statt sich Selbstvertrauen für das kommende entscheidende Spiel im Abstiegskampf in Koblenz zu holen, haben sich die Trierer Miezen am Samstagabend ihrem Schicksal hingegeben. Gegen den VfL Oldenburg verlor die MJC in der Arena Trier mit 31:43 (14:21).

Der Knackpunkt in dem Spiel gegen den Tabellenvierten waren zwei unnötige Zeitstrafen in Minute 20. Bis dahin hatten die Miezen gut mitgehalten, es stand 11:12 nach einem 0:3-Fehlstart.

Aber dann ging gar nichts mehr bei der MJC: Innerhalb von zehn Minuten erzielte Oldenburg eine 9:3-Serie bis zum Halbzeitstand von 14:21. "Aus diesem Tal sind wir 30 Minuten lang nicht herausgekommen", sagte der völlig enttäuschte Trainer Jörn Ilper. Wer gedacht hat, die Miezen würden den 1000 Fans in der Arena nach dem Seitenwechsel eine stärkere Leistung zeigen, wurde komplett enttäuscht.

Nach nur 12 Minuten war der Abstand beim 19:29 erstmals zweistellig, beim 36:21 führte Oldenburg erstmals mit 15 Toren Differenz, der größte Abstand waren 16 Treffer. Trier war völlig emotionslos, ohne Willen, bäumte sich nur in den letzten acht Minuten wieder etwas auf, als alles längst gelaufen war.

Mit dieser Leistung machte die MJC keine Werbung für die Fanfahrt zum Spiel in Koblenz in zwei Wochen, wenn gegen Koblenz/Weibern unbedingt gewonnen werden muss, um nicht abzusteigen. Beste Trierer Torschützin war die allerdings nicht überzeugende Carolin Schmele mit acht Treffern, die Niederländerin Laura van der Heijden traf zehnmal für die Oldenburger, die die letzten 20 Minuten im Schongang bestritten.