1. Sport
  2. Handball
  3. Miezen

Volle Pulle hinter den Kulissen: Miezen-Kader soll 24. Mai stehen

Volle Pulle hinter den Kulissen: Miezen-Kader soll 24. Mai stehen

Mit dem Heimspiel gegen Bietigheim am Sonntag um 16 Uhr in der Arena können die Miezen den Klassenerhalt fast schon perfekt machen. Im Hintergrund laufen die Kaderplanungen für die neue Saison auf vollen Touren.

Trier. Für den 24. Mai ist in der Arena die große Sause geplant - spätestens im letzten Heimspiel der Abstiegsrunde wollen die Handball-Miezen aus Trier mit den Fans den Klassenerhalt feiern. Bereits an diesem Wochenende kann die Vorentscheidung fallen (siehe Extra). Und am 24. Mai wollen die Miezen nicht nur ihre (noch nicht produzierten) "Unabsteigbar"-T-Shirts überstreifen, sondern auch schon den Kader für die kommende Saison präsentieren. "Bis dahin sollte alles in trockenen Tüchern sein", sagt MJC-Vorstand Jürgen Brech. Von einem "Großteil der aktuellen Mannschaft" habe der Verein positive Signale, was den Verbleib betrifft. Offen sind nach TV-Informationen noch Franzi Garcia-Almendaris, Andrea Czanik und Natalie Adeberg. Definitiv wird das Trainerduo Jana Arnosova/Cristina Cabeza weitermachen. "Wir haben auch schon sehr positive Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt", sagt Brech, ergänzt aber auch: "Was uns Sorgen macht, ist die Suche nach einer adäquaten Linkshänderin, die auch in unseren finanziellen Rahmen passt." Zu Namen will sich der MJC-Vorstand allerdings noch nicht äußern.Generell bewertet Brech die Entwicklung des Vereins als "sehr positiv: Die Mannschaft ist deutlich weiter, das Umfeld mit unserem Aufsichtsrat hat sich eingespielt - und alle zusammen bilden mit Fans und Sponsoren ein funktionierendes Gesamtkonstrukt". Daher soll so schnell wie möglich der Klassenerhalt perfekt gemacht werden, um dann Nägel mit Köpfen machen zu können. "Sich auf den sechs Punkten Vorsprung auszuruhen, wäre fatal", meint Brech. BPExtra

Spiel gegen Bietigheim: Verliert Schlusslicht Bensheim am heutigen Samstag sein Heimspiel gegen Weibern und gewinnt die DJK/MJC Trier am Sonntag (16 Uhr, Arena) gegen Bietigheim, betrüge der Vorsprung bei vier noch ausstehenden Spielen der Abstiegsrunde vier Punkte - die Birne wäre quasi geschält. "Und genau wegen dieser Ausgangslage wurmt uns die Niederlage in Bensheim besonders", sagt Co-Trainerin Jana Arnosova. Der erste Matchball war vor drei Wochen vergeben worden. "Jetzt haben wir es in der Hand, aber Bietigheim wird mit Sicherheit alles dran setzen, sich für die Heimniederlage gegen uns zu revanchieren", sagt Arnosova. Alle Miezen sind fit für die vorentscheidende Partie - das erste Heimspiel seit dem 22. März. "Bensheim wird weiterhin alles geben, deswegen müssen wir auf der Hut sein", meint die Tschechin. DJK/MJC Trier (Kader): Flöck, Kockler, Vogt - Derbach, Pilmayer, Irsch, Kordel, Sattler, Pötters, Adeberg, Garcia-Almendaris, Mohr, Schneider, Czanik, Cabeza Berlin feiert Aufstieg: Die Spreefüxxe Berlin haben sich mit einem 31:24-Sieg gegen Nellingen drei Spieltage vor dem Ende den vorzeitigen Aufstieg in die 1. Bundesliga gesichert. Mit acht Zählern Vorsprung auf den Tabellenvierten Dortmund rangieren die Hauptstädter am Platz an der Sonne punktgleich mit den ebenfalls aufgestiegenen Vipers Bad Wildungen. BP/red