| 06:46 Uhr

Alterrekord beim Waldlauf: 91-Jähriger beim Volkslauf des SV Hetzerath

FOTO: Holger Teusch
Hetzerath. Marion Haas und Alwin Nolles waren die schnellsten Läufer beim vierten Meulenwaldlauf des SV Hetzerath. Die erstaunlichste Leistung erbrachte allerdings Walker Otto Heinkele: Der Wittlicher ist bereits 91 Jahre alt! Von Holger Teusch

Hetzerath. So ziemlich überall, wo Otto Heinkele zurzeit seinen Sport ausübt, bricht der Senior Altersrekorde. So auch beim Volkslauf des SV Hetzerath mit Start und Ziel tief im Meulenwald an der Straße zwischen Hetzerath und Dierscheid. Schon bei der Vorgänger-, einer reinen Walking-Veranstaltung, war Heinkele stets mit von der Partie. Seit vergangenem Samstag liegt der Meulenwaldlauf-Altersrekord - Heinkele, der fünf Kilometer in etwas mehr als einer Stunde zurücklegte sei Dank - bei 91 Jahren. Insgesamt 39 Walker beteiligten sich am Meulenwaldlauf.

Den Hauptlauf über 8,5 Kilometer auf der waldreichen, aber auch sehr hügeligen Strecke, die unter anderem über den Kellerberg, der höchsten Erhebung des Meulenwalds, führt, gewann Alwin Nolles. Der Routinier vom Running Team Südeifel ließ in 31:35 Minuten den 18-jährigen Benedikt Pauli (32:55) und Michael Schwaab (33:06, beide LG Bernkastel-Wittlich) deutlich hinter sich. Schnellste Frau war in 37:38 Minuten Marion Haas (LG Meulenwald Föhren).

Der 18-jährige Benedikt Paulivon der LG Bernkastel-Wittlich (links) belegte über 8,5 Kilometer knapp vor seinem Vereinskameraden Michael Schwaab den zweiten Platz.
Der 18-jährige Benedikt Paulivon der LG Bernkastel-Wittlich (links) belegte über 8,5 Kilometer knapp vor seinem Vereinskameraden Michael Schwaab den zweiten Platz. FOTO: Holger Teusch
Viel Wald, aber auch einige steile Steitungen prägen die Strecke des Meulenwaldlaufs des SV Föhren.
Viel Wald, aber auch einige steile Steitungen prägen die Strecke des Meulenwaldlaufs des SV Föhren. FOTO: Holger Teusch
Mancher Läufer fühlte sich schon nach den Anstiegen und nicht erst im Ziel als Sieger.
Mancher Läufer fühlte sich schon nach den Anstiegen und nicht erst im Ziel als Sieger. FOTO: Holger Teusch