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Eintracht Trier schlägt FV Diefflen mit 3:1 - jetzt Topspiel in Worms

Fußball-Oberliga : Eintracht Trier: Das Topspiel in Worms kann kommen! (Update: Video online)

Trotz vieler Umstellungen macht der SVE beim 3:1-Heimsieg gegen den FV Diefflen seine Hausaufgaben.

Der Winter gab ein kurzes frostiges Comeback, aber im Geschehen auf dem Rasen des Trierer Moselstadions war ordentlich Feuer drin. Entfacht hat es unter anderem Schiedsrichter Nico Dönges mit mehreren strittigen Entscheidungen.

Die erste gravierende: Nach gut 20 Minuten verweigerte er dem SVE einen klaren Handelfmeter – Diefflens Marvin Hessedenz hatte den Ball nach einer Hereingabe von Linus Wimmer an den nicht am Körper anliegenden Arm bekommen. Eintracht-Trainer Josef Cinar echauffierte sich so sehr, dass er – wie zuletzt in Ludwigshafen – eine Gelbe Karte kassierte.

Die zweite Entscheidung, die für manche Diskussion sorgte: In der 32. Minute gab Dönges einen Foulelfmeter für die Gäste aus Diefflen, er legte SVE-Kapitän Simon Maurer ein Foulspiel am Fuß von Poß zur Last. Ein Kontakt war da, und Poß machte viel draus. Der Gefoulte lief selbst an und verwandelte sicher zur Diefflener Führung (33.).

Eintracht Trier - Diefflen 3:1 - Stimmen von Linus Wimmer, Felix Fischer, Josef Cinar, Thomas Hofer

Die Eintracht ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und drehte die Partie noch vor der Pause. Nach butterweicher Flanke von Wimmer köpfte Christopher Bibaku den 1:1-Ausgleich (38.). Sechs Minuten später vollendete Wimmer mit Auge ins lange Eck zur Trierer Führung – zuvor hatte Heinz den Ball scharf vors Gästetor gebracht (44.).

Wimmer, der sein Startelfdebüt für Trier gab, war einer von gleich fünf Neuen im Trierer Mittelfeld und Angriff im Vergleich zum 1:1 zuletzt in Ludwigshafen. Der Winter-Neuzugang ersetzte Sven König auf dem linken Flügel, der angeschlagen auf der Bank saß. Im Mittelfeld feierte zudem Maurice Roth sein Startelf-Comeback (anstelle des zuletzt formschwachen Dylan Esmel). Leonel Brodersen rückte von der Rechtsverteidigerposition (dort kam Jason Kaluanga mal wieder zum Zug) ins rechte Mittelfeld – dort musste Yannick Debrah angeschlagen passen. Auf der Sechser-Position feierte Felix Fischer sein Comeback in der Anfangsformation anstelle des gelb-rot-gesperrten Robin Garnier. Fischer stand zuletzt gar nicht mehr im Spieltagskader, nun war er plötzlich wieder richtig wichtig. Im Angriff gab Cinar Bibaku wieder den Vorzug vor Brandscheid.

Trier verpasste es nach der Pause, die Führung komfortabler zu gestalten. Der Eintracht eröffneten sich Räume, da Diefflen höher stand. So blieb es ergebnistechnisch spannend - bis zur 83. Minute. Da sorgte der eingewechselte Brandscheid für die Entscheidung. Der Stürmer schloss einen starken Konter des SVE zum 3:1 ab. Bedient worden war er von Heinz.

Somit ist alles bereitet für das Topspiel kommenden Sonntag zwischen Wormatia Worms und der Eintracht.

Eintracht Trier: Wieszolek – Kaluanga, Maurer, Thayaparan, Heinz – Fischer – Brodersen (65. König), Roth, Kinscher (82. Wrusch), Wimmer (46. Amberg) – Bibaku (68. Brandscheid)

FV Diefflen: Teixeira – Götzinger, Hessedenz, Lange – Günes, Feka (80. Gezginci), Fritsch, Poß, Guss (67. Güclü) – Haase, Kölsch (46. Kolodziej)

Tore: 0:1 Poß (33., FE), 1:1 Bibaku (38.), 2:1 Wimmer (44.), 3:1 Brandscheid (83.)

Schiedsrichter: Nico Dönges

Zuschauer: 1065

Besonderes Vorkommnis: Eintracht-Trainer Cinar sieht Gelb (21.)