Leserbrief : Chance für den Tourismus - nicht gegen die Bahn!

Westeifelbahn

Zum Leserbrief des Vorsitzenden des Vereins Eifelquerbahn (TV vom  16. Februar) schreibt Rudolf Rinnen aus Bitburg:

Was der Leserbriefschreiber als Vereinsmeinung zum geplanten Radweg zwischen Gerolstein und Prüm äußert, muss jeden Touristiker auf die „Eifel“-Palme bringen. Die Ignoranz über den Bürgerwillen und vermeintliche Querverweise auf Studien zu diesem Thema gehen an der Realität vorbei.

Spätestens seit dem E-Bike-Boom hat sich die Mehrheit der Menschen in der Eifel - und ich spreche hier bewusst nicht nur über die Besucher und Gäste - für eine Fortbewegung auf gesicherten Radwegen entschieden.

Dem gegenüber steht eine verschwindend kleine Anzahl an Vereinsmitgliedern der IG Westeifelbahn, die an eine Reaktivierung der Bahnstrecke glauben. Weitere „Gläubige“ versuchen auf diesen Zug aufzuspringen - sprich der Verein Eifelquerbahn -, die es bis jetzt noch nicht einmal selbst geschafft hat, auch nur annähernd ein Realisierungsszenario für ihren eigenen Vereinszweck Bahnbetrieb zwischen Kaisersesch und Gerolstein zu verwirklichen.

„Jetzt muss mal Schluss sein“ bringt es auf den Nenner: Sofern jemand Genehmigungen für den Betrieb einer Bahnstrecke beantragt, soll als eine Voraussetzung auch ein finanzielles Strukturpapier beigefügt sein, welches ein realistisches Umsetzungsszenario beinhaltet. Wenn nicht, dann muss mal Schluss sein!