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Hentern soll zum Paradies für Bienen, Hummeln & Co. werden

Artenschutz : Hentern soll zum Paradies für Bienen, Hummeln & Co. werden

Die Regionalgruppe „Hentern blüht auf“ des Netzwerks  Blühende Landschaft legt Flächen für den Erhalt der Artenvielfalt an.

Die orangefarbenen Schilder „Hier blüht es für Bienen, Hummeln & Co.“ fallen auf. Sie kennzeichnen seit ein paar Tagen in Hentern die frisch angelegten Blühflächen und weisen auf die Initiative der örtlichen Regionalgruppe hin.

Bienen, Schmetterlingen, Hummeln & Co. geht es schlecht in deutschen Landen.  Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren und sind unersetzlich. Doch wo finden diese Insekten heute noch Nahrung? Auf Feldern und Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat sich in Hentern im Rahmen der Dorfmoderation eine Gruppe von 18 Naturfreunden zusammengefunden und die Regionalgruppe „Hentern blüht auf“ im Netzwerk Blühende Landschaft gegründet. Ihnen liegt der Schutz der Insekten am Herzen, und sie wollen in ihrer Gemeinde den Blütenbesuchern einen reich gedeckten Tisch bieten.

Als Partner des deutschlandweiten Projekts BienenBlütenReich haben sie Saatgut bewilligt bekommen und während der vergangenen Wochen Blühflächen angelegt sowie verschiedene ein- und mehrjährige Blühmischungen ausgesät. Bei der Bearbeitung der Böden wurden sie von Henterns Ortsbürgermeister Michael Marx und Landwirt Michael Hausen tatkräftig unterstützt. Das erleichterte ihnen die doch recht umfangreiche Arbeit. Die  Blühflächen befinden sich in der Ortsmitte (Fläche abgerissene Schule), am Ortseingang gegenüber Kirche und am Ortseingang zum Henterner Neubaugebiet Ruwerblick.

Außerdem gibt es wei kleinere Flächen am Ortsrand Bahnhofstraße Richtung Forsthaus sowie am Kreisel Waldstraße.

Jetzt hoffen alle Beteiligten, dass sich die Flächen in den kommenden Wochen bunt blühend entwickeln werden, damit neben den positiven Auswirkungen auf die Insekten im Ort auch ein farbenfrohes Bild entsteht.

Hentern soll   für die Artenvielfalt und die Menschen im Ort zum Blühen gebracht werden.