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Mutterhaus Nord schließt Abteilung für Kurzzeitpflege

Gesundheit : Mutterhaus Trier-Nord schließt Abteilung für Kurzzeitpflege

Das Klinikum Mutterhaus schließt die Kurzzeitpflege in ihrem Haus in Trier-Nord. Als Grund nennt das Krankenhaus den erhöhten Platzbedarf für stationäre Patienten im Bereich Altersmedizin. Ab dem 1. Februar können in dem Haus in der Theobaldstraße 12 demnach keine Gäste mehr in die Kurzzeitpflege aufgenommen werden.

Das ehemalige Elisabeth-Krankenhaus sei seit seiner Übernahme durch die gemeinnützige GmbH der Borromäerinnen 2016 rasant gewachsen, heißt es in einer Pressemitteilung. Für die Versorgung der Patientinnen und Patienten des Fachkrankenhaus für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Altersmedizin würden nun dringend benötigte Therapie- und Behandlungsräume ausgebaut. Der Klinik-Träger hatte die Kurzzeitpflege von der Marienhaus gGmbH übernommen, die diese Abteilung erst kurz davor im Elisabeth-Krankenhaus eröffnet hatte.

Die Gefahr für einen Versorgungsengpass sieht der neue Träger nicht. Die neu eröffnete Seniorenresidenz der Creatio St. Peter auf dem Klinikgelände Mutterhaus Ehrang biete Kurzzeitpflegeplätze an. Zudem werde auch an andere Altenhilfeeinrichtungen in der Region verwiesen, die Kurzzeit-Gäste aufnehmen können.

„Es wird keine Entlassungen geben“, versichert eine Sprecherin des Mutterhauses. „Die betroffenen Fachkräfte werden in andere Bereiche des Klinikums Mutterhaus übernommen.“