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Kommentar zur Saison in der ProA: Basketball in 2020? Abhaken!

Kommentar zur Saison in der ProA : Basketball in 2020? Abhaken!

Keine Frage: Bis auf die leeren Zuschauerränge sorgte das Spiel der Gladiators gegen die Artland Dragons vier Viertel lang für eine gefühlte Normalität. Doch in der befinden wir uns nicht. Deswegen muss auch die Liga realistisch sein und sagen: Ohne Pause weiterspielen ergibt keinen Sinn.

Ein positiver Coronatest: Nun hat es die Gladiators getroffen. Vorher bereits die Kirchheim Knights und Phoenix Hagen. Was bleibt ist ein Spielplan, der bereits nach drei Wochen Lücken aufweist, die kurzfristig nicht zu füllen sein werden. Selbst wenn sie das wären: Die sportliche Klasse wird durch den Faktor Zufall ersetzt.

Denn auch wenn sich das Team strikt an die Hygieneregeln hält ist kein Verein vor positiven Tests geschützt. Die Folgen eines solchen sind doppelt bitter, denn die Spiele müssen nicht nur nachgeholt werden, es fehlen auch zwei Wochen Teamtraining. Ein Faktor, der entscheidend sein kann.

Die Wahrscheinlichkeit, dass auch nach der ausgestandenen Gladiators-Quarantäne keine weiteren Spiele ausfallen, ist gleich Null. Und dann? Die Hypothek an ausstehenden Spielen wird größer, die Zeit bis zum Saisonende knapper. Abgesehen davon, dass mit jedem Festhalten an Training und Spielen die Gesundheit der Spieler gefährdet wird.

Jeder von uns würde gerne ein Stück Normalität zurückerhalten. Aber diese Zeit ist nicht normal. Also: Die Liga sollte das Jahr 2020 abhaken und die Saison bis Jahresende unterbrechen. Auf dass 2021 besser wird.

c.thome@volksfreund.de