Fußball-Rheinlandpokal: Trier hat vor Partie in Engers Verletzungsprobleme

Fußball-Rheinlandpokal : Eintracht Trier geht mit Sorgen ins bislang wichtigste Saisonspiel

Für die Pokal-Viertelfinalpartie beim FV Engers am Freitag drohen mehrere Spieler auszufallen.

Ein Auswärtsspiel beim FV Engers im Fußball-Rheinlandpokal-Viertelfinale: Diese Konstellation hat Eintracht Trier nicht in schlechtester Erinnerung. In der Runde der letzten acht Teams der Saison 2016/17 gastierte der SVE als damaliger Regionalligist bei den Rheinländern – und gewann mit 4:0 (Tore: Sebastian Szimayer, Jonathan Zinram (zwei) und Christoph Anton).

Am Freitagabend (19 Uhr, Kunstrasenplatz am Engerser Wasserturm) tritt Trier wieder beim FVE an  – erneut im Pokal-Viertelfinale. Damals wie heute dabei ist Triers Kevin Heinz. „An die Partie damals habe ich nur noch vage Erinnerungen“, gesteht der 25-Jährige. Ohnehin zählt für den Defensiv­allrounder nur das Hier und Jetzt. Und da hatte Heinz zuletzt mächtig mit Rückenproblemen zu kämpfen. Nun gibt es immherin einen Lichtblick: Heinz konnte diese Woche trainieren und ist damit eine vollwertige Option für die Pokal-Partie. Die wird er auch sein müssen, denn gleich mehrere andere Spieler drohen auszufallen. Sicher nicht dabei sind Christoph Anton, Maurice Roth und Luca Meyer (Operation wegen eines Syndesmosebandanrisses). Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Simon Maurer (Oberschenkelprobleme), Milad Salem (Knöchelprobleme), Dominik Kinscher (Schwellung am Fuß) und Denis Wieszolek (Magen-Darm-Grippe). Wenn’s also dumm läuft, fehlen bis zu sechs potenzielle Startelfspieler. „Das wäre nur schwer zu kompensieren. Aber ich will nicht groß drüber jammern“, sagt Eintracht-Trainer Josef Cinar, der von seinen Spielern vollen Einatz fordert: „Wir brauchen eine Topleistung in Engers, um weiterzukommen. Auf dem Kunstrasenplatz geht es schnell hin und her. Wir müssen gut dagegenhalten und vorne effektiver sein als zuletzt.“

Für die Eintracht ist es das bislang wichtigste Spiel in der Saison. In den vergangenen beiden Jahren waren die Moselaner jeweils im Pokal-Viertelfinale an der TuS Koblenz gescheitert. In Engers soll der Halbfinaleinzug gelingen. Der Gegner steht für den Fall der Fälle bereits fest: Sollte der SVE weiterkommen, würde er in der Vorschlussrunde zu Hause auf die Sportfreunde Eisbachtal treffen, die sich mit 6:0 beim VfB Linz durchgesetzt haben.

Das zweite Halbfinale bestreiten Karbach (9:7-Sieger nach Elfmeterschießen in Mülheim-Kärlich) und Rot-Weiß Koblenz (2:0-Sieger bei der FSG Ehrang/Pfalzel).

Wir berichten per Liveticker aus Engers: fupa.net/volksfreund

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