Frauen-Handball: Zweite Halbzeit macht den Unterschied

Frauen-Handball: Zweite Halbzeit macht den Unterschied

Erfolge für die Drittligisten aus der Region: Sowohl die kleinen Miezen als auch die Löwinnen aus Bascharage haben ihre Heimspiele am Wochenende gewonnen.

Trier/Bascharage. (R.S.) 3. Bundesliga Frauen: DJK/MJC Trier II - TV Walsum-Aldenrade 29:21 (13:11) Wichtiger Sieg für die kleinen Miezen im Vier-Punkte-Spiel: "Zunächst möchte ich mich bei den Spielerinnen mit Doppelspielrecht, Käth Schneider, Katrin Premm und Eva Lennartz, bedanken, dass sie uns ausgeholfen haben. Außerdem standen mir drei A-Jugendspielerinnen zur Verfügung, die auch künftig unseren Kader ergänzen. Ansonsten hätte ich in diesem wichtigen Spiel gegen den Abstieg keine spielfähige Mannschaft gehabt", sagt MJC-Coach Markus Zeimet. Leichtfertig wurden im ersten Spielabschnitt zunächst Chancen vergeben. Das dennoch die Pausenführung gelang, lag an der stark haltenden Jessica Kockler im MJC-Kasten. "Wir haben einfache Fehler gemacht", klagte Zeimet, dessen Team nach dem Wechsel erneut von seiner Torfrau profitierte. Dieses Mal war es allerdings Anne Bocka, die einige klare Chancen der Gäste vereitelte. Ebenfalls lobenswert: eine immer stärker werdende Nathalie Adeberg, die ihre Qualitäten zeigte und treffsicherste Mieze an diesem Abend war. Am Ende setzten sich die kleinen Miezen sicher mit 29:21 durch und wahren damit die Chancen auf den Ligaverbleib.

DJK/MJC Trier II: Kockler und Bocka - Hahn, Schneider (7/2), Stein (1), Premm (4), Weber (2/1), Adeberg (9/2), Lennartz (3), Grötzki (3), Sattler, Pötters, Oeffling.

Roude Léiw Bascharage - HSV Kirchhof 37:31 (14:15) (R.S.) Nach zwei verlorenen Spielen in Folge war dem Weinzierl-Team die Verunsicherung in der Anfangsphase deutlich anzumerken. Licht und Schatten wechselten im Spiel der Gastgeberinnen genauso wie die Spielstände. Nach dem Wechsel zeigte die Mannschaft dann endlich die Reaktion, die Bascharages Trainer Claude Weinzierl von den Spielerinnen eingefordert hatte. Die Mannschaft stemmte sich jetzt gegen die drohende dritte Niederlage in Folge. Der Spielfluss des Gegners war gehemmt, Bascharages Verteidigung stand gut und sicher, und die beiden Torhüterinnen überzeugten ebenfalls. So gingen die Gastgeberinnen in der 35. Minute wieder in Führung. Kirchhof wehrte sich aber weiterhin. Mal war Kirchhof in Führung, mal führte Bascharage mit einem Tor. Vom 23:23 in der 45. Minute zog das Weinzierl-Team dann auf 29:25 davon und ließ in der Folge nichts mehr anbrennen. "Das war die erhoffte Reaktion, darauf lässt sich aufbauen. Es war der erste Schritt aus der Krise, mehr noch nicht", sagt Trainer Weinzierl.

Bascharage: Sanduta und Reis - Thees (1), Keves (5/5), Goraj (6), Pimenta (4), Muller, Pal (10), Welter (1), Rossy (2), Janics (8/2)

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