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3. Handball-Liga Frauen: HSG Wittlich freut sich auf rheinische Schwergewichte

3. Handball-Liga Frauen : HSG Wittlich freut sich auf rheinische Schwergewichte

Der Deutsche Handball-Bund hat die Staffeleinteilung in der 3. Frauen-Liga vorgenommen. Der Aufsteiger aus der Säubrennerstadt ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Nach dem Aufstieg in die 3. Frauenhandball-Liga knallten kürzlich bei der HSG Wittlich zum zweiten Mal symbolisch die Sektkorken. Der Deutsche Handball-Bund hat die Einteilung der fünf Staffeln vorgenommen. Das Team aus der Säubrennerstadt bekommt es mit prominenten Namen zu tun: In der Süd-West-Staffel trifft die HSG unter anderem auf Fortuna Düsseldorf, den 1. FC Köln und die Zweitvertretung von Bayer Leverkusen. In der zwölf Teams umfassenden Staffel kommen die Gegner Wittlichs nicht nur aus Nordrhein-Westfalen, sondern auch aus dem Saarland und Baden-Württemberg. „Wir sind absolut zufrieden mit der Zusammenstellung unserer Staffel. Die Auswärtsfahrten sind maximal 300 Kilometer lang“, sagt der HSG-Vorsitzende Axel Weinand auf TV-Anfrage. Unter anderem freut er sich auf das Duell mit Leverkusen – dort ist mit Marie Teusch eine ehemalige HSG-Spielerin aktiv.

Der Clubchef hat auch ein Lob für die zuständige Spielkommission parat, die entschieden hat, wegen möglicher weiterer Unwägbarkeiten durch die Corona-Krise die 60 Frauen-Drittligisten auf fünf statt wie bisher vier Staffeln zu verteilen. Macht also zwölf statt 15 Teams pro Staffel. Weinand: „Mit mehr Staffeln haben wir mehr Flexibilität.“

Pro Staffel steigen mindestens drei Teams ab. Die HSG gibt als Saisonziel den Klassenerhalt an. Weinand: „Wir peilen Platz acht an.“

Vor allem die Teams aus Baden-Württemberg sind für die Wittlicherinnen noch eine unbekannte Größe. Doch Möglichkeiten, sich rechtzeitig zu informieren, sind vorhanden. Weinand: „Es gibt genügend Videomaterial. Wir haben die Möglichkeit, Spiele der Clubs auf diesem Weg zu studieren.“

Saisonstart soll am 17./18. Oktober sein. Bereits im Juni war die HSG in die Vorbereitung eingestiegen, zurzeit hat sie eine geplante zehntägige Trainingspause eingelegt. Dank der Lockerungen in den Corona-Beschränkungen ist ordentliches Handball-Training inzwischen wieder möglich. Die HSG hat auch den nötigen Hallenzugang. „Mein Dank geht an die Stadt und den Kreis, die sich bei dem Thema reinknien“, sagt Weinand.

Der Deutsche Handball-Bund hofft, die Drittliga-Partien von Beginn an vor Publikum austragen zu können. Für Weinand ist das eine „absolut realistische“ Perspektive. Die HSG würde das nicht nur aus finanziellen Gründen freuen. Schließlich soll das Abenteuer 3. Liga nicht im Verborgenen starten.