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Kreis Trier-Saarburg gibt Geld für Straßen, Kitas und Sozialarbeiter frei

Kreistag : Kreis gibt Geld für Straße, Kitas und Sozialarbeiter frei

Vor der Corona-Sitzungspause wurden Projekte eingeleitet und dazu mehrere Millionen Euro freigegeben: Es profitieren die Grundschulen, die Ortsgemeinde Serrig und Kindergärten.

Weil die kommunale Gremienarbeit wegen der Corona-Krise vorerst ruht, hat der Trier-Saarburger Kreistag in der vorerst letzten Sitzung am Montag gleich mehrere Beschlüsse gefällt, die zum Teil erst im Jugendhilfeausschuss am Dienstag beraten werden sollten. So sprach sich das Gremium einstimmig für die Förderung von Baumaßnahmen in Kindertagesstätten in Höhe von rund 580 000 Euro aus.

Die größten Bauvorhaben sind die Erweiterung der Kita Kenn um zwei Gruppen sowie der Kita Leiwen um eine Gruppe. Der Kreis fördert diese beiden Projekte mit insgesamt 500 000 Euro.

Außerdem wurde in Grundsatzbeschlüssen dem Ausbau der Gruppen in den Kindertageseinrichtungen Gusenburg-Grimburg, Kasel, Kordel und Reinsfeld zugestimmt.

Darüber hinaus hat der Kreistag beschlossen, sechs Fachstellen für die sozialpädagogische Beratung an Grundschulen im gesamten Landkreis zu fördern. Für die Jahre 2020 bis 2023 stellt das  Gremium insgesamt 850 000 Euro bereit. Das Projekt soll im Juli beginnen. Für 2020 stehen 118 500 Euro bereit. 2021 sind es 240 000 Euro, 2022 sollen 243 000 Euro ausgegeben werden, 2023 sind 247 000 Euro eingeplant.

 Neben den Kita- und Schulbeschlüssen gibt es eine Auftragsvergabe für den Ausbau der Kreisstraße 138 mit der Ortsdurchfahrt Serrig. Die Gesamtkosten für den rund 700 Meter langen Streckenabschnitt belaufen sich auf knapp 2,5 Millionen Euro. Der Kreisanteil liegt bei rund 1,5 Millionen Euro. Die Straße geht laut Kreisverwaltung nach der Sanierung in die Trägerschaft der Ortsgemeinde Serrig über.