Dolphins Trier gastieren beim Seriensieger Thuringia Bulls in Elxleben

Rollstuhlbasketball : Dolphins Trier: Ohne Druck zu den Bullen

„Nichts zu verlieren“, das ist die häufigste Aussage der Doneck Dolphins Trier vor dem Gastspiel beim Seriensieger der Rollstuhlbasketball-Bundesliga, den Thuringia Bulls.

(AF/red) Wer Meister wird in dieser Saison? Da gibt es in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga nur zwei Kandidaten, die infrage kommen: Zum einen Lahn-Dill, der Rekordmeister. Und zum anderen die Thuringia Bulls, der Tabellenführer und die Übermannschaft der Liga. Zuletzt feierte das Team aus Elxleben wettbewerbsübergreifend den 56. Sieg in Folge. Unwahrscheinlich, dass diese Serie am Samstag im Heimspiel gegen die Dolphins reißen wird (18 Uhr in Elxleben). Die Trierer waren zuletzt bei der hohen Niederlage gegen Rahden von der Rolle.

Im Hinspiel in der Uni-Halle waren die Trierer zudem ohne den Hauch einer Chance gegen die Bullen. Die Trierer, die nur noch sehr geringe Chancen auf das Erreichen der Play-off-Plätze haben, müssen beim Gastspiel in Thüringen auf Co-Trainer und Spieler Frank Doesken sowie auf Spielerin Valeska Finger verzichten. Wieder dabei ist Lukas Jung nach überstandener Blasenentzündung. Dolphins-Spieler Ryan Wright weiß um die Schwere der Aufgabe beim Tabellenführer. „Das Hinspiel ging leider ganz deutlich verloren.“ In Trier habe das Team nicht gezeigt, was in ihm steckt, man habe sich vorführen lassen: „Das passiert uns nicht noch einmal. Wir werden versuchen, die favorisierten Thuringia Bulls möglichst lange zu ärgern. Wenn wir in der Offensive einen Glanztag erwischen, sehe ich nicht, warum wir das Spiel nicht knapp gestalten könnten.“

Patrick Dorner sieht’s ähnlich: „Es wird ein extrem schweres Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer, doch wir müssen auf uns schauen und unser Spiel machen.“

Spielertrainer Dirk Passiwan blickt nach vorn: „Die nächsten Spiele sind für den Ligaverbleib enorm wichtig. Wir wollen die Saison doch noch positiv beenden.“ Das Spiel gegen die Bulls sei nicht mehr als ein „Zurückkehren zu uns selbst“. Die Thüringer können auch gegen Trier personell aus dem Vollen schöpfen. In den letzten drei Bundesliga-Spielen punkteten die Bullen jeweils dreistellig.