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Trierer Triathleten Siebte beim Bundesliga-Auftakt in Berlin

Triathlon : „Grandios“! Trierer Siebte beim Bundesliga-Auftakt

Das PSD Bank Team Tri Post Trier erwischt einen Traumstart in die Saison der ersten Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga. Jonas Osterholt gewinnt U-23-DM-Bronze.

(teu) Zwei Jahre nach der sehr durchgewachsenen Rückkehr in die Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga haben die Trierer Triathleten beim Auftaktrennen der Saison 2021 ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. „Grandios! Das war sehr viel mehr, als wir je erhofft hätten“, sagte Teamchef Marc Pschebizin nach dem siebten Platz der Mannschaft. Jonas (sechster Platz) und Cedric Osterholt (12.), Vincent Lafleur (42.), Julius Landagé (64.) und Yannick Lieners (71.) errangen unter den 16 Teams mit 124 Punkten (Summe der vier besten Einzelplatzierungen, ein Streichresultat) einen guten Mittelfeldplatz. Es siegte das Hylo Team Saar (17 Punkte) vor der vor Corona dominierenden Mannschaft des TV Buschhütten (50) und dem Überraschungs-Dritten Team Berlin (85).

„Ich bin froh, das alle ins Ziel kamen. Das war auch unsere Ansage am Abend vor dem Rennen“, erzählte Pschebizin, dass man möglichst den Stress von unglücklichen und unnötigen Disqualifikationen wegen kleiner Fehler vermeiden wollte. In der letzten vollständigen Bundesliga-Saison 2019 gerade so dem Abstieg entronnen, konnte die Mannschaft ansonsten ohne Druck ins Rennen gehen.

Besonders die Zwillinge Jonas und Cedric Osterholt blühten bei ihrem ersten Start im Tri-Post-Dress auf. „Das war das beste Bundesligarennen, das wir je hatten“, bilanzierte Jonas Osterholt. Er war als Sechstplatzierter nicht nur Bester des Teams. Bei den im Rahmen des Bundesligarennens ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Sprinttriathlon (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren, fünf Kilometer Laufen) belegte er den gleichen Rang. In der U-23-DM-Wertung gewann er sogar die Bronzemedaille. „Der Wechsel nach Trier hat sich gelohnt“, sagte der in Saarbrücken studierende Ausdauerathlet.

Beim Sprint in den Wannsee hatten das Tri-Post-Team den Nachteil, dass sie als 14. der Saison 2019 ganz weit rechts außen starten mussten. „Dadurch hatten wir einen etwas längeren Weg“, erklärt Jonas Osterholt. Der Schalks kompensierte das aber mit seinen langen Beinen und ebenso langem Schritt ins seichte Wasser und konnte sich beim Schwimmen in der Spitzengruppe festbeißen. Nach dem Wechsel aufs Rad gab es zunächst eine kleine, vierköpfige Ausreißergruppe, die das Peloton mit Jonas und Cedric Osterholt aber schnell einfangen konnte.

Gänsehautfeeling für den 21-Jährigen dann auf den ersten 1,5 Lauf-Kilometern: „Ich hatte einen super Wechsel und konnte als Erster auf die Laufstrecke“, erzählt Jonas Osterholt. „Das war natürlich super cool.“ Dass er noch vom neuen Deutschen Meister (auch U-23-Erster) Tim Hellwig (Hylo Team Saar), Justus Nieschlag (Buschhütten), Henry Graf (Darmstadt, Zweiter U 23), Lasse Priester und Jannick Schaufler (beide Hylo Team Saar) überholt wurde, ließ sich noch verkraften.