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Coronavirus: Drei weitere Corona-Todesfälle in Luxemburg – Update: Notstand auf drei Monate verlängert

Coronavirus : Drei weitere Corona-Todesfälle in Luxemburg – Update: Notstand auf drei Monate verlängert

Das Großherzogtum meldet drei neue Todesfälle durch das Coronavirus. Auch die Zahl der infizierten Personen steigt weiter. Am Samstag ist der Notstand auf drei Monate verlängert worden.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie greifen in Luxemburg weiter um sich. Wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilt, sind drei weitere Personen am neuartigen Coronavirus gestorben.

Damit steigt die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Großherzogtum auf acht. Auch die Zahl der mit dem Virus infizierten Personen ist im Vergleich zum Vortag gestiegen. Insgesamt wurden 670 Fälle bestätigt. Das sind 186 mehr als am Freitag (484).

Am Mittwoch hatte der luxemburgische Premierminister Xaver Bettel den Notstand für das Großherzogtum ausgerufen. Diese Maßnahme ermächtigt die Regierung im Krisenfall Entscheidungen zu treffen, die sofort in Kraft treten. Dieser Notstand galt laut Verfassung zunächst für zehn Tage, am Samstag wurde entschieden, dass er auf drei Monate verlängert wird. Die 56 Abgeordneten des Parlaments haben das einstimmig beschlossen.

In Luxemburg gibt es außerdem seit dieser Woche Ausgangsbeschränkungen. Um die sozialen Kontakte weitestgehend einzuschränken ist es den Bürgern nur noch erlaubt beim Weg zur Arbeitsstelle, für dringende Arzttermine, für den Einkauf von Lebensmitteln und bei höherer Gewalt das Haus zu verlassen. Wer auf den Straßen unterwegs ist, ohne dafür einen guten Grund zu haben, wird mit einer Geldbuße von 145 Euro verwarnt.

Um diese Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren gab die luxemburgische Polizei bekannt, dass seit Montag mehr als 450 Kontrollen stattgefunden haben. Außerdem wurden zum Schutz der Bürger mehrere Polizeikommissariate für den Publikumsverkehr geschlossen. Geöffnet haben vier Kommissariate (Luxembourg, Esch/Alzette, Diekirch und Grevenmacher).