Kleine Miezen werden ihrer Rolle gerecht

Kleine Miezen werden ihrer Rolle gerecht

Der erste Schritt Richtung Finale ist gemacht: Die kleinen Miezen haben sich in einer hart umkämpften Begegnung verdient durchgesetzt und können jetzt optimistisch das zweite Relegationsspiel beim TV Pflugfelden angehen.

Trier. DJK/MJC Trier - WSG Enningen-Pfullingen 30:26 (14:12)Die Trierer Abwehr ließ sich zu Beginn ein ums andere Mal überraschen, doch dann fing sich das Team. Die Mannschaft von Igor Domaschenko schaffte einen Vorsprung, beklagte aber in der 19. Minute den Ausfall von Nathalie Adeberg, die so unglücklich aufs Kinn fiel, dass sie mit einer Platzwunde ins Krankenhaus musste. Spätestens ab diesem Zeitpunkt häuften sich die Nickligkeiten - vor allem auf Gästeseite. Beim 12:8 schienen die Gastgeberinnen auf dem Weg, das Spiel in den Griff zu bekommen, doch sie gingen mit den eigenen Chancen zu nachlässig um. Wie aufgedreht kamen die Gäste aus der Kabine, die kleinen Miezen schienen völlig überrascht und mussten eine Gästeführung hinnehmen. Erst jetzt waren die kleinen Miezen wieder im Spiel. In der 44. Minute verbuchte Trier eine Drei-Tore-Führung. Den Vorsprung gaben die Gastgeberinnen nicht mehr her. Beiden Teams merkte man die Bedeutung des Spiels an, spielerisch konnten die Gastgeberinnen nicht überzeugen, siegten aber am Ende aufgrund der besseren Einzelspielerinnen verdient. "Wir waren der Favorit, haben uns aber gegen kämpferische starke Gäste wehren müssen. Mit dem Sieg bin ich zufrieden. Gegen eine solche Mannschaft musst du einfach clever spielen, das haben wir in der entscheidenden Phase getan und wurden von den Zuschauern gut unterstützt. Jetzt stellen wir uns auf ein schweres Spiel ein", sagte Domaschenko. R.S. Trier: Bocka und Monz - Vallet (4), Schneider (9/3), Zelmel (6), Premm, Stein (1), Adeberg, Weber (2), Sattler, Lennartz (4), Groetzki (4).

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