Luxemburger Löwinnen stehen kurz vor dem Titelgewinn

Luxemburger Löwinnen stehen kurz vor dem Titelgewinn

Roude Léiw Bascharage steht nach dem Sieg über Solingen vor dem Titelgewinn in der dritten Frauen-Handball-Liga. Die kleinen Miezen siegten gestern 33:29 gegen Wedau.

Roude Léiw Bascharage - HSV Solingen-Gräfrath 29:26 (17:13) Fünf Spieltage vor dem Saisonende scheint die Meisterschaft entschieden: Mit dem 29:26 über den ärgsten Verfolger aus Solingen-Gräfrath vergrößert Tabellenführer Roude Léiw Bascharage den Abstand zum Verfolger auf sechs Punkte. Somit sind die Luxemburgerinnen auf dem besten Wege, den Titel in der dritten Liga zu gewinnen und sich die Qualifikation zur zweiten Bundesliga zu sichern. "Hauptsache gewonnen", meinte Gastgebertrainer Claude Weinzierl nach dem Spiel.

Die Gastgeberinnen starteten konzentriert und diszipliniert ins Spiel, zeigten eine starke Abwehrleistung und überzeugten spielerisch. Bereits nach acht Minuten nahm das Gästeteam beim 8:3 seine Auszeit. Spielerisch lief fortan nicht mehr viel bei Bascharage zusammen, und so nahm Weinzierl in der 16. Minute eine Auszeit und stellte seine Mannschaft neu ein.

Sein Team lag anschließend zur Pause mit 17:13 vorn. Die Gäste wurden im Verlauf der zweiten Hälfte jedoch stärker. Der erste Ausgleich gelang Solingen in der 47. Minute beim 22:22. Doch die individuellen Stärken von Janicz, Pal und Goraj waren letztlich spielentscheidend.

Bascharage: Saftoui und Reis - Keves (3/3), Goraj (6), Pimenta, Muller (1), Pal (6), Welter, Rossy, Janicz (9/2), Thees (4).

DJK/MJC Trier II - Wedau 33:29 (15:13) Die kleinen Miezen feiern mit Neu-Trainer Igor Domaschenko einen weiteren Sieg und erhalten sich so die Chancen auf den Ligaverbleib. Allerdings erwischte das Team einen rabenschwarzen Tag und hätte in Normalform den Gast deutlicher besiegen können. Den Bundesligaspielerinnen waren die Strapazen der Begegnung in Rosengarten deutlich anzumerken.

Den Start verschlief Trier, die Gäste führten 5:2 in der sechsten Minute, dann folgten fünf Treffer der Triererinnen in Folge. Zur Pause lag Trier 15:13 vorne. Nach dem Wechsel gelang es den Gastgeberinnen nie, sich entscheidend abzusetzen, Wedau kam bis auf 18:20 heran. Mit einem sehenswerten Rückhandtreffer von Katrin Schneider zum 27:22 (47.) deutete alles auf einen Gastgebersieg hin, doch die Abwehr der kleinen Miezen machte zu viele Fehler. Beim 30:29 (57.) stand das Spiel auf der Kippe, doch Katrin Schneider, Nathalie Adeberg und Katrin Groetzki brachten einen wichtigen Heimsieg für die kleinen Miezen unter Dach und Fach.

MJC: Kockler und Bocka - Vallet (4), Hahn, Schneider (10/3), Premm (2), Stein (4), Adeberg (5/2), Pötters, Sattler, Lennartz (2), Groetzki (6). R.S.