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Schneller Halbmarathon vom M40-Senior Kai Merten nur inoffiziell

Straßenlauf : Schneller Halbmarathon, aber (bisher) nur inoffiziell

Trotz Corona und fehlenden Wettkämpfen, einige Straßenläufer der Region zeigten bei privaten Testläufen, dass sie nur auf offizielle Wettkämpfe warten.

(teu) Langstrecken-Ass Samuel Fitwi von der LG Vulkaneifel (LGV), Bahnläuferinnen wie Chiara Bermes vom Lauftreff Schweich oder Nachwuchskaderathleten wie Giulio Ehses vom PST Trier nutzten die ersten Elite-Rennen des Jahres für persönliche Bestzeiten. Auf den Stufen darunter gab es bisher zwar keine offizielle Wettkampf-Möglichkeiten, aber Not macht bekanntlich erfinderisch. So testete der 42-jährige Kai Merten (TG Konz) zusammen mit dem ehemaligen Rheinland-Crosslaufmeister Yannik Erz (LG Bernkastel-Wittlich) ihren Trainingsstand über zehn Kilometer. Wenn auch inoffiziell, so schnell wie an der Mosel zwischen Trier und Konz war das Duo noch nie mit 32:43 Minuten (Erz) und 32:50 Minuten (Merten). Noch schneller war Kevin Bohn aus Palzem (Kreis Trier-Saarburg) mit 32:36 Minuten.

Bei einem 21-Kilometer-Test legte Merten mit 1:10:45 Stunden sogar noch eine Schippe drauf. Mit einer glatt zwei Minuten schlechteren Zeit wurde Dietmar Bier (Trierer Stadtlaufverein) vor neun Jahren Deutscher Vizemeister der Altersklasse M 40.

Offiziell waren bisher über Halbmarathon erst acht Läufer der Altersklasse der 40- bis 44-Jährigen aus dem Leichtathletik-Verband Rheinland schneller. Darunter M-40-Bezirksrekordler Herbert Ehlen (LGV/1:08:43 Stunden 1993), Udo Grimm (LGV/1:09:16 Stunden 1997) und Wilfried Hermesdorf (TG Konz/1:10:04 Stunden 1997). Den M-40-Rheinlandrekord hält seit 28 Jahren Edi Kaul von der LG Rhein-Wied mit 1:07:54 Stunden.

Triathlet Tim Dülfer (Tri-Team SV Gerolstein/LGV) bewies über 15 Kilometer seine gute Grundlagenausdauer. 49:30 Minuten lief der 26-Jährige aus Trier an der Mosel. Das liegt im Bereich der „ewigen“ Topten der Region Trier über die selten gelaufene Strecke. Über seinen ersten Marathon unter drei Stunden (2:59:30 Stunden) freute sich Lars Olk. Der ehemalige Gronzerather A-Kreisliga-Stürmer lief allein von Traben-Trarbach nach Bernkastel-Kues und zurück.