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Triathlon: Auch Kids schwimmen, radeln und laufen wieder in der Mosel

Triathlon : Auch Kids schwimmen, radeln und laufen wieder

Wie die Bundesliga-Triathleten des PSD Bank Teams Tri Post Trier testete auch der Nachwuchs bei einem gemeinsamen Training wieder alle drei Disziplinen hintereinander.

Riol (teu) Endlich mal wieder zeigen, was man kann! Den Mädchen und Jungs, die irgendwann in der Zukunft in Tri-Post-Einteiler um Siege schwimmen, radeln und laufen sollen war am vergangenen Samstagmorgen anzusehen, wie sie sich freuten, endlich wieder ihren Sport komplett ausführen zu können. Manch einer konnte sich gar nicht mehr erinnern, wann der letzte Triathlon auf dem Programm stand. Es ist bei allen auf jeden Fall rund ein Jahr her.

Davon war wenig zu merken, als maximal zehn Mädchen und Jungen in zwei Gruppen in die Mosel stiegen, um nacheinander zuerst 100 Meter oder 200 Meter zu schwimmen, dann ein oder zwei Runden um den Triolago Rad zu fahren und zum Abschluss einen Kilometer zu laufen. Selbst im mittlerweile ungewohnten nassen Element fühlten sich die Kinder augenscheinlich pudelwohl.

„Respekt, wie die alle geschwommen sind. Die waren ja auch seit drei Monaten nicht mehr im Wasser“, freute sich Tri-Post-Trainer Marc Pschebizin, dass der Nachwuchs augenscheinlich nicht viel von seinem Können verloren hatte. Und dass, obwohl die Trierer Schwimmbäder seit März geschlossen sind und folglich seit dreieinhalb Monaten kein Wassertraining stattfinden konnte. Man habe schon etwas Angst gehabt, die Kinder in der Mosel schwimmen zu lassen. Aber zwei Helfer, die jeweils auf einem Surfbrett die Kinder begleiteten, wurden nicht gefordert.

 Immer nah an den jungen Schwimmern waren die Surfbretter beim Jugend-Triathlon-Training von Tri Post Trier bei Riol.
Immer nah an den jungen Schwimmern waren die Surfbretter beim Jugend-Triathlon-Training von Tri Post Trier bei Riol. Foto: Holger Teusch

Zumindest wird seit Mai wieder in der Gruppe trainiert, freut sich Fabian Drexler. „Zusammen zu trainieren macht einfach mehr Spaß“, sagte der Elfjährige, der das Triathlon-Training am schnellsten hinter sich brachte. Die Wechsel vom Radfahren zum Laufen übt der Tri-Post-Nachwuchs jeden Samstag, erklärt Pschebizin. Wegen ausgefallener Wettkämpfe in diesem Frühjahr noch intensiver, als sonst.

Dafür war der Ausstieg aus dem Wasser, rein in die Radschuhe eine Jahrespremiere. „Das Schwimmen hat Spaß gemacht und Radfahren war auch sehr angenehm“, sagte Fabian Drexler trotzdem. „Der Lauf hat dann weh getan“, fügte er hinzu. „Die drei Disziplinen hintereinander ist einfach anstrengend.“ Aber trotzdem: Nach dem gelungenen Trainingstest hofft der Gymnasiast, dass es wieder Wettkämpfe gibt. „Das vermisse ich“, sagte Fabian Drexler. In der Zeit, gerade, als nicht einmal Vereinstraining möglich war, nagte das fehlende Ziel schon an der Motivation - da geht es den jungen Sportlern nicht anderes, als den Tri-Post-Bundesligatriathleten.